17. November 2017, 20:32 Uhr

Start einer Dialogreihe zu Hessen

17. November 2017, 20:32 Uhr

Mit dem Bürgerforum Mittelhessen in Gießen startete am Mittwoch die Dialogreihe im Rahmen der Integrationskampagne »Löwen im Herz. Hessen integriert« der Hessischen Landesregierung in der Kongresshalle: »Wir führen einen Austausch und Dialog mit allen bei uns lebenden Menschen, um Fragen des Zusammenlebens zu klären und das Miteinander zu stärken. Uns ist wichtig, dass Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden. Die vielen positiven Gespräche belegen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben«, betonte der Bevollmächtigte der Landesregierung für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose.

»Vereine bieten Heimat«, »Selbstwertgefühl durch aktives Mitmachen aufbauen«, »Sprache nebenbei lernen« und »Mut und ein fröhliches Herz mitbringen«, sind nur einige der Schlussfolgerungen, die beim Bürgerforum »Sport, Sprache, Spielräume – wie wollen wir zusammen leben?« in einem abwechslungsreichen Programm gezogen wurden. Staatssekretär Klose hob hervor, mit den Menschen in der Fläche Hessens über die Herausforderungen von Integration ins Gespräch kommen zu wollen: »Denn Integration geschieht vor Ort, deshalb gehen wir dort in den Dialog«.

46ers-Spieler Völler lobt Sport

Erfahrungen von Integrationsvorbildern wie der ehemaligen Fußballnationalspielerin Nia Künzer oder Basketballer Marco Völler von den Gießen 46ers und zahlreiche Beispiele stießen einen Gedankenaustausch zu Fragen des Miteinanders und des Zusammenhalts an. Nach einer Begrüßung durch Stadträtin Astrid Eibelshäuser richtete Fußballprofi Shkodran Mustafi eine Videobotschaft an das Publikum: Hessen habe seine Familie mit offenen Armen empfangen, erinnerte er sich. Künzer schilderte ihre Verbundenheit mit ihrem Geburtsland Botswana, und Völler berichtete, wie eine Sportmannschaft auch für Neuankömmlinge eine kontinuierliche Anlaufstelle bilde.

Mehr Humor und Leichtigkeit in das Thema Integration zu bringen, war der Appell von Autor Dietrich Faber: »In Deutschland muss immer alles gleich klappen«, aber Verständigung funktioniere auch über Hürden hinweg. Wie Lachen verbindet, zeigten »Die Improzeoten«, die auf Zuruf kurze Szenen auf der Bühne improvisierten.

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