03. März 2011, 20:10 Uhr

Stärken und Neigungen der Schüler herausfinden

Gießen-Kleinlinden (pd). Welchen Schulabschluss braucht man? Welche Ausbildungsberufe gibt es im Unternehmen? Und wie viel verdient man als Lehrling? Viele Fragen durften Vertreter der Sparkasse Gießen, der Tischlerinnung sowie der Firmen Poppe und Heyligenstaedt soeben in der Brüder-Grimm-Schule beantworten.
03. März 2011, 20:10 Uhr
Ausbildungsleiter Sascha Keiber (Heyligenstaedt) erläutert den Siebtklässlern der Brüder-Grimm-Schule das Ausbildungsprofil des Werkzeugmaschinenherstellers. (Foto: Schepp)

Unter Federführung des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft stand zwei Tage lang das Kompetenzfeststellungsverfahren »KomPo7« auf dem Programm. Das Projekt soll Möglichkeiten der beruflichen Orientierung für Schüler/innen der Jahrgangsstufe 7 in den Bildungsgängen Haupt- und Realschule aufzeigen. Die Ergebnisse dieser Kompetenzfeststellung dienen als Grundlage für die weitere Förderung auf dem Weg in den Beruf.

»KomPo7« ist eingebettet in die hessenweite OloV-Strategie (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit). An der integrierten Gesamtschule in Kleinlinden stand für die rund 45 Schüler zweier siebten Klassen zunächst die Selbsteinschätzung ihrer individuellen Interessen, Neigungen und Stärken auf dem Programm. Es folgte ein Interessentest, der berufsfeldbezogene Grundorientierungen erfasst und eine Fremdeinschätzung der Kompetenzen durch pädagogisches Fachpersonal auf der Grundlage praktischer Übungen. Die erhobenen Kompetenzen wurden anschließend in Beziehung gesetzt mit den Anforderungen der Wirtschaft. Die Ergebnisse wurden dann in einem so genannte »Feedbackgespräch« ausgewertet, an dem auch zahlreiche Eltern teilnahmen. Es gab Förderempfehlungen, die Resultate wurden zudem im Berufswahlpass dokumentiert. Rund sechs Monate nach der Kompetenzfeststellung wird es einen Reflexionstag geben, an dem die Teilnehmer über ihre persönlichen Erfahrungen und Entwicklungen berichten.

Kompetenzfeststellungsverfahren wurden in den beiden vergangenen Jahren unter anderem an der Wiesecker Friedrich-Ebert-Schule, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich sowie der Pestalozzischule in Gießen durchgeführt. Schulen, die sich für das Verfahren interessieren, können sich an die »KomPo-Hotline« wenden: Tel. 0 61 51/27 10-15, E-Mail: kompo7@bwhw.de.

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