17. März 2011, 10:00 Uhr

Stadt ebnet Radfahrern den Weg

Gießen (pm). An insgesamt 27 Stellen im Stadtgebiet werden derzeit Bordsteine abgesenkt, damit Radfahrer ungehinderter durch die Stadt rollen können. Die Stadt Gießen setzt damit eine Forderung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) um, der etlich Orte zusammengetragen hatte, an denen Radfahrer bisher nur mit Mühe vorankamen.
17. März 2011, 10:00 Uhr
Vom Vorplatz des Uni-Hauptgebäudes gelangen Radler nun leichter auf die Ludwigstraße - dank einer der zahlreichen aktuellen Bordsteinabsenkungen. (Foto: Schepp)

»Nicht oder zu wenig abgesenkte Bordsteine sind für Radfahrer nicht nur unbequem, sondern können bei fehlender Aufmerksamkeit auch schnell zu einem Sturz führen«, weiß ADFC-Vorstandsmitglied Jan Fleischhauer. Aus diesem Grund hatte der ADFC vor zwei Jahren der Stadt eine Liste mit 39 Stellen übergeben, an denen Bordsteine abgesenkt werden sollten. Der städtische Radverkehrsbeauftragte Alexander Koch hat daraufhin zusammen mit dem Tiefbauamt die Stellen begutachtet und die Maßnahmen in Auftrag gegeben.

Das nicht alle Wünsche umgesetzt werden, sei für den ADFC Gießen durchaus verständlich: »Vor zwei Jahren war beispielsweise noch nicht absehbar, dass die Ringallee bald eine völlig neue und verbesserte Radverkehrsführung bekommen wird. Vor diesem Hintergrund ist es natürlich jetzt nicht mehr sinnvoll, dort noch in Bordsteinabsenkungen zu investieren«, so Fleischhauer. Auch an anderen Stellen sei deutlich geworden, dass die Radverkehrsführung neu zu gestalten ist, weil beispielsweise erst sichere Querungsmöglichkeiten geschaffen werden müssten, bevor die Bordsteine abgesenkt werden könnten.



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