01. August 2017, 19:45 Uhr

Sicher in den Urlaub

01. August 2017, 19:45 Uhr

Urlaubszeit – Einbruchszeit: Unter diesem Motto informieren Verbraucherzentrale und Polizei am Dienstag, 8. August, von 14.30 bis 17 Uhr in der Beratungsstelle Gießen der Verbraucherzentrale Hessen, Südanlage 4 (neben der Kongresshalle), zu Einbruchschutz und Reiseversicherungen sowie zu Verbraucherrechten bei Flug- und Pauschalreisen. Am Info-Nachmittag stehen die Berater der Verbraucherzentrale und Polizei den Fragen der Ratsuchenden Rede und Antwort.

Die Auslandsreisekrankenversicherung ist der wichtigste Schutz für einen Trip ins Ausland. Es gibt günstige Jahresverträge, die für mehrere Reisen im Jahr – meist maximal sechs Wochen am Stück – gültig sind. Diese kosten meist nicht mehr als der Cocktail an der Strandbar. Doch wie sieht es aus mit Reiserücktritts-, Reisegepäck- oder Hausratversicherung? Welche dieser Versicherungen sind für einen sicheren Urlaub notwendig? Welche sind eher überflüssig?

Wenn der Flieger in den Urlaub verspätet ist, ausfällt oder überbucht ist, haben Verbraucher meist ein Recht auf finanzielle Entschädigung. Doch was genau regeln die Fluggastrechte? Wie viel Geld steht einem tatsächlich zu? Wann darf die Fluggesellschaft die Entschädigung verweigern?

Viele Pauschalreisende wissen, dass sie Mängel am Urlaubsort präzise und unverzüglich dem Reiseveranstalter, nicht dem Hotelier, anzeigen und entsprechende Abhilfe fordern müssen. Wieder zu Hause angekommen, vergessen sie aber leicht, sich innerhalb einer Frist von einem Monat erneut an den Reiseveranstalter zu wenden. Will man Geld zurückfordern, reicht eine einfache Beschwerde beim Reisebüro nicht aus.

Die Abwesenheit der Bewohner bietet für Einbrecher günstige Tatgelegenheiten. Deshalb rät die Polizei allen Immobilienbesitzern und Mietern, ihr Haus bzw. ihre Wohnung auch während ihrer Abwesenheit »bewohnt« aussehen zu lassen, etwa durch geeignete Licht- und Rollladensteuerung. Ideal sind natürlich sogenannte »Haussitter«.

Ebenso ist es besonders wichtig, sich mit dem Nachbarn abzusprechen und diesen zu bitten, ab und zu nach dem Rechten zu sehen und insbesondere den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Wertsachen sollten immer unter geeignetem Verschluss aufbewahrt werden.

Die Polizei rät dringend, eindeutige Urlaubsbilder über soziale Netzwerke (zum Beispiel Facebook oder WhatsApp) ausschließlich gezielt an bestimmte Einzelpersonen oder geschlossene Gruppen zu senden und diese auf keinen Fall für eine größere oder nicht näher bestimmbare Personenzahl zu posten.

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