21. März 2010, 22:18 Uhr

Schulze-Velmede bleibt an Spitze der Synode

Gießen (pm). Die Synode des Evangelischen Dekanats Gießen hat am Samstag mit der Wahl eines neuen Vorstandes ihre sechsjährige Arbeitsphase begonnen.
21. März 2010, 22:18 Uhr
Zum neuen Vorstand des Ev. Dekanates Gießen gehören: (von links) Regina Risken, Irmgard Dürr, Pfr. Achim Keßler, Gerhard Schulze-Velmede, Pfr. Andreas Specht, Andreas Unkelbach, Dr. Ulrich Müller, Dekan Frank-Tilo Becher. Nicht abgebildet ist Pfarrer Kornelius Büttner. (Foto: pv)

Zum Vorstand, der die Angelegenheiten des Dekanates etwa in Finanz- und Personalangelegenheiten regelt, gehören der wiedergewählte Vorsitzende Gerhard Schulze-Velmede (Heuchelheim), Dekan Frank-Tilo Becher, der stellvertretende Dekan Pfarrer Andreas Specht (Garbenteich), Irmgard Dürr (Bieber), Regina Risken (Gießen), Dr. Ulrich Müller (Gießen), Andreas Unkelbach (Gießen), sowie die Pfarrer Achim Keßler (Langgöns) und Kornelius Büttner (Gießen). Der neunköpfige Vorstand wird bis zum Jahr 2016 im Amt sein. Die Synode hat in der Gießener Petruskirche getagt.

Der beim Regierungspräsidium Gießen tätige Verwaltungsjurist Schulze-Velmede (54) gehört seit 1992 dem Heuchelheimer Kirchenvorstand sowie der Dekanatssynode an und hat 2005 die Leitung des Dekanatssynodalvorstands übernommen. Das regionale Kirchenparlament, in das 29 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen rund 100 Vertreter entsenden, hat außerdem vier Delegierte in die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gewählt sowie den Haushalt in Höhe von 1,9 Millionen Euro beschlossen. In der Dekanatssynode sind ehrenamtliche tätige Gemeindemitglieder in der Mehrheit, hauptamtliche Pfarrerinnen oder Pfarrer in der Minderheit.

Die Bedeutung des Ehrenamtes als »wichtige Säule des evangelischen Gemeindelebens« hat der neue Propst für Oberhessen, Pfarrer Matthias Schmidt, in einem Grußwort an die Synode gewürdigt. Berücksichtigen müsse die Kirche, dass sich Ehrenamtliche trotz ungebrochener Bereitschaft zur Mitarbeit heute gezielt für bestimmte Projekte und für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen wollen. Die Kirche schätze die freiwillige Mitarbeit und fördere sie durch Anerkennung, Wertschätzung und Fortbildung der Ehrenamtlichen, etwa mit Angeboten der Evangelischen Ehrenamtsakademie, betonte Propst Schmidt.



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