Stadt Gießen

SPD: Pförtnerampel soll Westadt entlasten

Mit der Einrichtung einer Pförtnerampel sollen Anwohner in der Weststadt demnächst vom Autoverkehr entlastet werden. Die SPD hat jetzt einen entsprechenden Koalitionsantrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung angekündigt. Wie Fraktionsvorsitzender Christopher Nübel und Christian Heimbach als verkehrspolitischer Sprecher schreiben, soll die Ampel auf der Krofdorfer Straße/Einmündung Carlo-Mierendorff-Straße aufgestellt werden. »Wir sehen, dass immer mehr Personen aus den wachsenden Umlandgemeinden mit dem Auto in unsere Stadt fahren, besonders aus Wettenberg ist dieser Trend deutlich zu beobachten. Die Krofdorfer Straße ist dadurch als einer der zentralen Zugänge in die Innenstadt auch einer steigenden Verkehrsdichte ausgesetzt«, sagt Nübel zur Ausgangssituation.
10. Juni 2019, 21:48 Uhr
Redaktion

Mit der Einrichtung einer Pförtnerampel sollen Anwohner in der Weststadt demnächst vom Autoverkehr entlastet werden. Die SPD hat jetzt einen entsprechenden Koalitionsantrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung angekündigt. Wie Fraktionsvorsitzender Christopher Nübel und Christian Heimbach als verkehrspolitischer Sprecher schreiben, soll die Ampel auf der Krofdorfer Straße/Einmündung Carlo-Mierendorff-Straße aufgestellt werden. »Wir sehen, dass immer mehr Personen aus den wachsenden Umlandgemeinden mit dem Auto in unsere Stadt fahren, besonders aus Wettenberg ist dieser Trend deutlich zu beobachten. Die Krofdorfer Straße ist dadurch als einer der zentralen Zugänge in die Innenstadt auch einer steigenden Verkehrsdichte ausgesetzt«, sagt Nübel zur Ausgangssituation.

»Die steigende Dichte an privaten Pkw, die häufig auch nur mit einer Person besetzt sind, lässt Staus vor der Rodheimer Straße entstehen, mit denen auch eine starke Belastung für die Anwohner einhergeht. Mit einer Pförtnerampel können wir hier Entlastung schaffen: Statt in der Stadt zu stehen und dort durch Staus die Anwohner gesundheitlich zu belasten, werden die Autofahrer durch die Ampel vor den Toren der Stadt warten.« Von dort aus sollen sie dann jedoch eine grüne Welle erhalten, so dass sie letztlich nicht langsamer unterwegs seien, allerdings auch nicht »mit laufendem Motor mitten im Wohngebiet stehen müssen«, begründet Heimbach den Vorschlag

»Diese Lösung ist perfekt: Die bestehende Rechtsabbiegerspur kann erhalten bleiben, der Radverkehr behält seine eigene Spur, der in die Krofdorfer Straße aus den Wohngebieten einbiegende Verkehr kann besser abfließen und letztlich steht niemand länger als vorher«, ergänzt Nübel.

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