27. September 2019, 22:11 Uhr

Rubén Dubrovsky dirigiert das Sinfoniekonzert

27. September 2019, 22:11 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion

Werke von Mieczyslaw Weinberg und Dmitri Schostakowitsch stehen auf dem Programm des Sinfoniekonzerts im Stadttheater am Dienstag, 1. Oktober (20 Uhr, Großes Haus). Während der eine als der größte russische Sinfoniker des 20. Jahrhunderts gilt, hat die Wiederentdeckung des anderen gerade erst begonnen. Rubén Dubrovsky dirigiert das Philharmonische Orchester Gießen, Christoph Stradner musiziert auf seinem historischen Stradivari-Violoncello.

Mieczyslaw Weinberg und Dmitri Schostakowitsch schätzten einander und legten sich ihre jeweiligen Kompositionen gegenseitig vor. Doch während Schostakowitsch heute zu den bekanntesten Komponisten seiner Zeit zählt, findet das Schaffen Weinbergs erst seit 2013 den Weg zurück auf die Bühnen der Musiktheater und Konzerthäuser. Zur Wiederentdeckung des jüdischen Komponisten leistet das Konzertprogramm seinen Beitrag mit seiner schwermütig-melodienreichen »Rhapsodie über moldawische Themen« und dem Konzert für Violoncello und Orchester op. 43. Konfrontiert werden die Kompositionen mit Schostakowitschs 1. Sinfonie f-Moll.

Am Pult des Philharmonischen Orchesters steht Rubén Dubrovsky, dem Gießener Publikum in bester Erinnerung von zwei Sinfoniekonzerten in der letzten Spielzeit. Als Solist ist mit Christoph Stradner der Erste Solocellist der Wiener Symphoniker zu erleben, der sein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1680 mit an die Lahn bringen wird. Um 19.15 Uhr gibt es eine Konzerteinführung im Foyer mit Konzertdramaturg Fabian Bell.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos