28. Januar 2019, 22:05 Uhr

Rotes Kreuz hilft Feuerwehr mit Einsatzleitwagen aus

28. Januar 2019, 22:05 Uhr
Kooperationspartner (v. l.): Holger Tolde und Christian Betz (beide DRK), OB Dietlind Grabe-Bolz, Bürgermeister Peter Neidel sowie Frank Mathes und Karsten Nette von der Berufsfeuerwehr. (Foto: mö)

Gießen (mö). Dass Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei bei Übungen gut zusammenarbeiten, weiß jeder, der schon einmal einen größeren Einsatz miterlebt hat. Trotzdem betreten die Gießener Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz mit der Vereinbarung, die sie am Montag im Rathaus abgeschlossen haben, Neuland. Denn seit dem 1. Januar übernimmt der DRK Kreisverband Marburg-Gießen mit seinem Einsatzleitwagen die Nachbesetzung der Wache an der Steinstraße, wenn die Berufsfeuerwehr mit ihrem eigenen ELW länger in einem Einsatz ist. »Für uns als DRK ist es ein neuer Weg und eine große Herausforderung, in dieser Weise für die Feuerwehr tätig zu sein«, sagte DRK-Vorstand Christian Betz bei der Unterzeichnung.

Laut Feuerwehr-Chefin Martina Klee gibt es pro Jahr etwa 30 bis 40 größere Einsätze, die eine Nachbesetzung der Wache mit Freiwilligen notwendig machen. Bislang wurde der ELW von der Staufenberger Wehr gestellt, aber diese Kooperation ist ausgelaufen, eine neue Lösung musste her. Die Anschaffung eines zweiten ELW – so ein Wagen kostet um die 200 000 Euro – wurde aus Kosten- und Platzgründen verworfen. Nur 2000 Euro zahlt die Stadt pro Jahr für die ELW-Leihe. OB Grabe-Bolz und Bürgermeister Neidel freuten sich über die »Win-win-Situation«.

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