18. August 2019, 19:38 Uhr

Tour der Hoffnung

Rekordspende für krebskranke Kinder

2,238 Millionen Euro lautet die neue Spenden-Rekordmarke der Tour der Hoffnung. In St. Augustin bei Bonn ging eine bewegende Spendenfahrt am Samstag zuende.
18. August 2019, 19:38 Uhr
Empfang in Ennepetal. (Foto: TdH )

»Wahnsinn«, »Ihr seid super«, »Unser Sohn wurde geheilt«: Wahrscheinlich gibt es nicht viele Facebook-Seiten, auf denen die Kommentare so einhellig positiv sind wie auf der der Tour der Hoffnung. Das gilt erst recht für die ersten Reaktionen, als die Tour am späten Samstagabend ihr diesjähriges Ergebnis verkündete. Mit einem Spendenaufkommen von 2,38 Millionen Euro haben die Frauen und Männer eine neue Bestmarke gesetzt und die bisherige Rekordfahrt aus dem Jahr 2017 (2,3 Millionen) noch einmal übertroffen. Entsprechend groß war der Jubel, als Organisationschef Gerhard Becker beim Abschluss das diesjährige Ergebnis als Countdown von hinten vorlas. Vor der Tour hatte der Heuchelheimer als Ziel ausgegeben: »Vorne soll wieder eine Zwei stehen.«

Nach dem Traumstart am Mittwoch in Gießen, als unter der Spätsommersonne eine halbe Million Euro gesammelt wurden, wurde es den Tagen darauf bei den Etappen durch das südliche und hügelige Nordrhein-Westfalen nass. Zudem waren die Tagesstrecken mit 80 und zweimal 120 Kilometern ungewöhnlich lang und auch schwer. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch, bei den Stopps wie in Ennepetal bereiteten die Einwohner den Hoffnungsradlern einen begeisterten Empfang, bereits am Donnerstagabend stand das Spendenbarometer bei 1,6 Millionen Euro. Bewegend war die Ankunft am Ziel am Samstagabend, die Asklepios-Kinderklinik in St. Augustin bei Bonn.

Höhepunkte des Prologs in und rund um Gießen am Mittwoch waren das Stadtwerke-Fest auf dem Kirchenplatz und der abschließende Empfang in Biebertal. Bürgermeisterin Patricia Ortmann übermittelte der Tour bei Facebook Glückwünsche für das Endergebnis: »Ihr seid genial.Tolles Engagement für eine wirklich wichtige Sache. Klasse!«

Die Klinik in St. Augustin dürfte auch zu den begünstigten Einrichtungen gehören, wenn am Samstag vor dem Ersten Advent in Gießen die Spenden wieder übergeben werden. Im vergangenen Jahr waren 2,25 Millionen Euro an über 50 Kliniken und Selbsthilfegruppen, darunter viele Elternvereine, übergeben worden. Auch die Leukämieforschung an der Gießener Universität wird seit vielen Jahren finanziell von der Tour unterstützt.

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