06. Dezember 2017, 20:56 Uhr

»Projekt Uganda« an der Abendschule

06. Dezember 2017, 20:56 Uhr
Sonnenuntergang in Afrika: Studierende und Lehrkräfte erleben Uganda mit Klaus-Dieter und Claudia Grothe. (Foto: pm)

Farbenfrohe Taschen, detailverliebte Holzskulpturen, verzierte Schalen. Kunsttherapeutin Claudia Grothe breitet unter den neugierigen Blicken der Studierenden der Abendschule Gießen verschiedene Handarbeiten aus dem afrikanischen Land Uganda aus. Auf Initiative der Lehrkräfte des Fachbereichs historisch-politische Bildung konnten Studierende der Abendrealschule und des Abendgymnasiums erfahren, was die Folgen der Kolonialisierung für ein Entwicklungsland sind, und ein differenzierteres Bild der afrikanischen Kultur erhalten.

Dazu hatten die Lehrkräfte zwei Experten in die Aula des Schulzentrums Gießen-Ost eingeladen, die sich seit Jahren in Uganda als Therapeuten und Helfer traumatisierter Kindersoldaten engagieren: Dr. Klaus-Dieter Grothe, Psychologe und ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer, und seine Frau Claudia. Die persönlichen Erfahrungen des Ehepaars sind für die Studierenden der Abendschule besonders interessant, da auf dem Lehrplan der Klassen R4 und Q1a/Q1b in diesem Semester »Erste Welt – Dritte Welt« steht. Und da war zur Vertiefung dieses Themas der Bericht über Uganda aus erster Hand am besten geeignet.

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