21. Januar 2014, 21:38 Uhr

Plakat-Protest im Uferweg: Anlieger gegen Sackgasse

Gießen (mö). Der Protest einiger Anwohner und Kleingärtner gegen die Umwandlung des Uferwegs in eine Sackgasse wird nun auch plakativ vorgetragen. Am Ende der südlichen Zufahrt des Uferwegs zur neuen Lahnbrücke hängen Transparente mit Kritik am Magistrat und insbesondere Bürgermeisterin Weigel-Greilich (Grüne).
21. Januar 2014, 21:38 Uhr
Plakativer Protest am Uferweg gegen die Sackgasse. 2015 steht freilich nicht die Wiederwahl der Bürgermeisterin an, sondern die nächste OB-Direktwahl. (Foto: Schepp)

Allerdings irren die Kritiker in einer Hinsicht, denn im kommenden Jahr steht nicht die Bürgermeisterin zur Wiederwahl, sondern SPD-Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Gerda Weigel-Greilich war erst 2012 vom Stadtparlament für eine weitere Amtszeit gewählt worden, die bis 2018 dauert. Neben der Kritik an der Baudezernentin fordern die Anrainer eine Einbahnstraßenregelung für den Uferweg.

Die Stadt hatte im Zuge des Brückenbaus den Uferweg auf Höhe des Christoph-Rübsamen-Stegs für den Durchfahrtsverkehr mit Pollern gesperrt, damit Pkw im Bereich der westlichen Brückenzufahrt Radlern und Fußgängern nicht in die Quere kommen können. Außerdem, so die Stadt, entspreche die Durchfahrtshöhe der Brücke mit knapp drei Metern nicht der gesetzlichen Vorgabe von 4,50 Meter lichter Höhe für den Kraftfahrzeugverkehr. Die Aufstellung der beiden Poller hatte bereits im vergangenen Oktober bei einer Bürgerinformationsveranstaltung heftige Kritik hervorgerufen.



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