Der Rückblick auf einen herausragenden Erfolg, die Hoffnung auf einen künftigen Erfolg und eine erste Einschätzung der Schäden, die das Unwetter am Dienstagabend an Einrichtungen der Universität angerichtet hat, prägten die JLU-Senatssitzung am Mittwoch. Universitätspräsident Prof. Joybrato Mukherjee und Kanzlerin Susanne Kraus berichteten von Sturm- und Unwetterschäden (ausführlicher Bericht auf Seite 26), deren komplettes Ausmaß wohl erst in den kommenden Wochen und Monaten ersichtlich sein werde. »Bei den Kosten werden wir im Millionenbereich landen«, sagte Mukherjee. Die Universität habe zur Regulierung bereits Kontakt zum hessischen Wissenschaftsministerium aufgenommen. Kraus berichtete unter anderem von »erheblichen Schäden« am Multifunktionsgebäude im Bereich des Sportinstituts am Kugelberg. Die geplante Einweihung der neuen Außensportanlage am 8. Juni sei jedoch nicht gefährdet. Ferner seien Wasserschäden in den Philosophika I und II (Haus A) sowie im Hörsaalgebäude Licher Straße und im Kindergarten Rathenaustraße registriert worden.

Von einem weiteren Schritt zur dauerhaften Förderung in der Exzellenzstrategie des Bundes berichtete der Präsident in Bezug auf die vorliegenden Cluster-Anträge. »Am Vormittag gab es eine zweieinhalbstündige Begutachtung des Cardio-Pulmonary Institute«. Die Entscheidung, welche der bundesweit 88 Vollanträge zum Zug kommt, werde am 27. September fallen. »Wir haben die PS auf die Straße gebracht«, zeigte sich Mukherjee optimistisch. Am Dienstag steht die Begutachtung des Clusters »The Adaptive Mind« auf dem Programm.

40 Jahre Partnerschaft mit Lodz

Auf sieben weitere »Tenure-Track-Professuren« hofft die Universität mit ihrem Antrag in der zweiten Runde des Förderprojekts für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Von einem »herausragenden Erfolg« sprach Vizepräsidentin Verena Dolle beim Rückblick auf das Projekt »Global Health« (PD Dr. Michael Knipper), das mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet wurde.

Auf die 40-jährige Partnerschaft mit der polnischen Universität Lodz ging Präsident Mukherjee ein. Mit einer solch breiten und intensiven Zusammenarbeit »wird der europäische Gedanke gelebt«. Die Partnerschaft sei ein Musterbeispiel für internationale Hochschulkooperation und gelebte Völkerverständigung. Zum Jubiläum war eine 22-köpfige JLU-Delegation zu Gast in Lodz.

Thema im Senat war auch die Beteiligung bei den Wahlen zum Studierendenparlament. Bei 26,4 Prozent habe man noch »Luft nach oben«, sagte Kanzlerin Kraus. Andererseits gebe es Hochschulen, an denen die Beteiligung im einstelligen Prozentbereich liege. Im Uni-Senat werden künftig zwei Vertreter der Liste Jusos/Grüne und ein Mitglied von Linke/SDS vertreten sein.

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