12. Januar 2017, 18:36 Uhr

Lottozahlen richtig vorhergesagt

Nicolai Friedrich sorgt für magische Momente

Das wünschen sich viele Menschen: Die Lottozahlen richtig vorhersagen. Nicolai Friedrich kann das scheinbar: Der 40-jährige Magier aus Friedrichsdorf bewies diese Fähigkeit am Mittwochabend vor rund 600 Zuschauern in der Kongresshalle. Zudem be- und verzauberte er das Publikum im Minutentakt mit vielen weiteren magischen Momenten.
12. Januar 2017, 18:36 Uhr
Verblüfft sein Publikum mit Hellseherei, Gedankenlesen und vielen Zaubertricks: Magier Nicolai Friedrich. (Foto: jri)

Das wünschen sich viele Menschen: Die Lottozahlen richtig vorhersagen. Nicolai Friedrich kann das scheinbar: Der 40-jährige Magier aus Friedrichsdorf bewies diese Fähigkeit am Mittwochabend vor rund 600 Zuschauern in der Kongresshalle. Zudem be- und verzauberte er das Publikum im Minutentakt mit vielen weiteren magischen Momenten.

Eine in kleine Schnipsel zerrissene Zeitung war plötzlich wieder völlig intakt. Aus einer Weinflasche zauberte Friedrich in hohem Tempo sieben weitere identische Flaschen hervor, die zudem ihre Position wie von Geisterhand mit einem Weinglas wechselten. Einem kleinen Cocktailshaker entlockte der Zauberer auf Zuruf des Publikums – ohne nachzufüllen – sieben verschiedene Getränke – von Milch über Tomatensaft bis zu komplexen Cocktails wie Caipirinha oder Swimming Pool – und reichte sie den Zuschauern zum Trinken.

Noch verblüffender aber waren Friedrichs Fähigkeiten im Gedankenlesen und in Hellseherei – als könne er in die Köpfe der Menschen hineinschauen. Dass er dabei Verbündete im Publikum hatte, war nahezu auszuschließen: Um Kandidaten für seine Mental-Magie zu finden, warf Friedrich blind oder rückwärts stehend Frisbeescheiben oder einen Schwamm in die Zuschauer. Wer diese Gegenstände auffing, durfte sie beliebig an andere Personen weiterreichen, die dann auf die Bühne gebeten wurden. Eine dieser Personen war Nina, die sich ein Rendezvous in einer beliebigen Stadt auf der Welt vorstellen sollte, bei dem sie ein schönes Kleid trägt und in einem Hotelzimmer übernachtet. Friedrich fand mühelos heraus, dass Nina sich ein Stelldichein in grünem Kleid im Zimmer Nummer 43 im Adlon-Hotel in Berlin überlegt hatte.

Meister im Gedankenlesen

Die zufällig ausgewählten Showgäste Wolfgang, Tabea und Susanne durften sich aus drei Büchern je ein Wort aussuchen. Friedrich erriet diese drei Wörter – Gans, Tagesablauf und Wonne – dank seiner Gedankenlesekunst. Besonderer Clou dabei: Aus diesen drei Wörtern lassen sich durch Umstellen der Buchstaben die Namen Wolfgang, Tabea und Susanne bilden.

Anderen Zuschauern sagte der Magier ihr Geburtsdatum auf den Kopf zu. Und die Lottozahlen, die ihm das Publikum ebenfalls willkürlich zurufen durfte, hatte Friedrich schon Minuten zuvor einschließlich der Superzahl in Form einer Original-Quittung der Lottogesellschaft in einem Glas deponiert.

Zum Abschluss ließ es Nicolai Friedrich dann in der Kongresshalle schneien: Tausende kleine weiße Papierschnipsel wirbelten aus seinen Fingern durch die Luft, was schier unmöglich erschien, weil er zuvor Zeitungspapier lediglich in seinen Händen zerknüllt und die Hände noch dazu in Wasser eingetaucht hatte.

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