30. Juni 2014, 12:48 Uhr

Mystisch und spektakulär

Trotz hartnäckigem Regen lockte der belgische Pop-Chor Scala & Kolacny Brothers am Samstagabend Hunderte Besucher zur Stadtwerke-Bühne auf die Landesgartenschau. Der Mädchenchor, der durch Adaptionen bekannter Rock- und Popsongs bekannt wurde, sollte laut Veranstalter Hessischer Sängerbund den »krönenden Abschluss des ersten Tages des 5. Hessischen Chorfestivals« darstellen.
30. Juni 2014, 12:48 Uhr
Der belgische Mädchenchor Scala begeistert die Konzertbesucher mit Adaptionen bekannter Popsongs und einer sehenswerten Bühnenshow. (Foto: Christian Ströhl)

Tatsächlich zeigten sich die Besucher beeindruckt vom Open-Air-Konzert, bei dem die Sängerinnen und Chorleiter Stijn Kolacny gleichermaßen Wert auf musikalische wie unterhaltsame Elemente legten.

Im Rahmen ihrer »Black Moon Tour 2014« spielten die Brüder Steven und Stijn Kolacny zusammen mit dem Mädchenchor Scala eigene Stücke sowie neu arrangierte Rock- und Popklassiker. Dabei machen sie vor Rockballaden wie »Nothing else matters« (Metallica) ebenso wenig Halt, wie vor »Schrei nach Liebe« (Die Ärzte) oder  »Engel« (Rammstein). Zu Ruhm verhalfen dem Chor allerdings die Interpretationen von »Hungriges Herz« (Mia) und »Creep« (Radiohead), das im Trailer des Hollywood-Films »The Social Network« zu hören war.

+++ Mehr Bilder vom Hessischen Chorfestival in der Mediathek

Viel Wert legen die Brüder auch auf die Bühnenshow. So traten die Sängerinnen in langen dunklen Gewändern auf, bewegten sich synchron zu den Liedern und erzeugten im Zusammenspiel mit Licht und dem geringen Tempo der Lieder eine mystische Stimmung, die auf das Publikum abfärbte. Mit der Mischung aus klassischem Chorgesang und Popmusik schafften es Scala & Kolacny Brothers selbst die zu begeistern, die sonst nichts mit Chormusik am Hut haben. cst

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