23. Januar 2017, 19:21 Uhr

Musikschule als Talentschmiede

Gießen (son). Mit »Feuerwerk der Stimmen« war das Konzert betitelt, zu dem die bekannte Gießener Gesangspädagogin und Sängerin Gabriela Tasnadi am Samstagabend eingeladen hatte. Und das war nicht untertrieben: Die Konzertbesucher erlebten im Hermann-Levi-Saal des Rathauses einen wundervollen, kurzweiligen Abend mit glänzend aufgelegten Künstlern.
23. Januar 2017, 19:21 Uhr

Gießen (son). Mit »Feuerwerk der Stimmen« war das Konzert betitelt, zu dem die bekannte Gießener Gesangspädagogin und Sängerin Gabriela Tasnadi am Samstagabend eingeladen hatte. Und das war nicht untertrieben: Die Konzertbesucher erlebten im Hermann-Levi-Saal des Rathauses einen wundervollen, kurzweiligen Abend mit glänzend aufgelegten Künstlern.

Mit dem Konzert brachte Tasnadi, die mittlerweile aus 25 Jahren gesangspädagogischer Erfahrung schöpfen kann, vier ihrer ehemaligen Schülerinnen und Schüler auf die Bühne, die einen bunten Strauß bekannter Opern- und Operettenarien sowie Musicalstücken präsentierten. Eine gelungene Mischung aus Verdi, Wagner, Strauss, Mozart, Puccini und Steinmans »Tanz der Vampire«. Da kam keine Sekunde Langeweile auf.

Den Auftakt machte die sehr humorvoll aufgelegte Tasnadi selbst, mit »Ich lade gern mir Gäste ein« aus der »Fledermaus« von Johann Strauss. Ihre ehemaligen Schützlinge – Isabell Schmitt-Thomsen (Staatsoperette Dresden), Anke Haas (Staatstheater Darmstadt), Katharina Sahmland (Akademie für Tonkunst Darmstadt) und Sascha Bulheller (Studiosänger und Frontmann bei »Iron Virgin«) – zeigten mit ihren professionellen Darbietungen, dass eine kommunale Musikschule nicht nur breit gefächert Musik und Gesang fördert, sondern auch hochkarätige Talente auf das Bühnenleben vorzubereiten vermag.

Makellos erklang Schmitt-Thomsens Sopran bei Verdis Arie »Caro nome« aus »Rigoletto« und »Der Hölle Rache« aus Mozarts »Zauberflöte«. Charmant und humorvoll zeigte sich Anke Haas bei ihrer Interpretation von »Nun eilt herbei« aus »Die lustigen Weiber von Windsor«. Die zarte Katharina Sahmland überzeugte mit »Kommt ein schlanker Bursch gegangen« aus Webers »Freischütz« und »Welche Wonne, welche Lust« aus Mozarts »Entführung aus dem Serail«.

Metal-Sänger Sascha Bulheller interpretierte Stücke aus dem Musical »Tanz der Vampire«, das bekannte »Totale Finsternis« schließlich im Duett mit Gabriela Tasnadi, bevor alle gemeinsam das »Champagnerlied« von Johann Strauss intonierten. Übrigens stets perfekt von Pianist Herrmann Wilhelmi begleitet. Am Ende erhob sich das Publikum von seinen Plätzen und spendete stehend einen langanhaltenden Applaus für diesen gelungenen Abend.

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