30. Mai 2014, 18:13 Uhr

Musikalischer Sommer auf dem Schiffenberg

Der musikalischer Sommer auf dem Schiffenberg präsentiert sich vom 7. Juni bis 7. September 2014 in bewährter, aber veränderter Form: Kürzer als üblich, vielfältiger im Angebot, aber immer noch bei freiem Eintritt.
30. Mai 2014, 18:13 Uhr
Die LieBigBand eröffnet am 7. Juni, 20 Uhr, den musikalischen Sommer auf dem Schiffenberg. (Foto: Archiv)

Kulturamtsleiterin Simone Maiwald will frischen Wind in den musikalischen Sommer auf dem Schiffenberg bringen und setzt mit dem aktuellen Programm, dem ersten unter ihrer Leitung, ein Zeichen, in welche Richtung es gehen soll. »Bewährte Form, leicht verändert«, brachte es Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz beim gestrigen Pressetermin auf den Punkt. Maiwald will vorallem die enorme Bandbreite der heimischen Musikszene auf Gießens Hausberg erfahrbar machen. Mehr Vielfalt im Programm, eine Verkürzung von vier auf drei Monate (auch ein Tribut an die Landesgartenschau) und weiter ein ansprechendes Angebot bei freiem Eintritt kennzeichnen die 39. Auflage der beliebten Reihe, die am Samstag, 7. Juni, 20 Uhr, mit dem Konzert der LieBigBand eröffnet wird – traditionell eine Veranstaltung mit großem Publikumszuspruch.

Das im Mittelhessischen Druck- und Verlagshaus im Auftrag des Kulturamts zusammengestellte Programmheft liegt mit einer Auflage von 55 000 Exemplaren am Samstag, 31. Mai, den Zeitungsausgaben von »Gießener Allgemeine« und »Gießener Anzeiger« bei, ist aber auch an zahlreichen Stellen in der Stadt einsehbar. Einen Überblick des Programms gibt es zusätzlich im Internet auf der Seite www.giessen-tourismus.de.

Waren es 2013 noch rund 65 Konzerte, die an den Wochenenden um 15 und 19 Uhr das Publikum unterhielten, kann man in diesem Jahr 40 Veranstaltungen besuchen: wie gewohnt bei freiem Eintritt und neuerdings auf der vor die Schatten spendenden Bäume gerückten Bühne. Der Blick auf die Basilika, die erst 2015 genutzt werden kann – dann vielleicht auch wieder für klassische Konzerte – soll frei bleiben. Auch mit dem neuen Pächter stimmt man sich ab, damit ein gutes Miteinander möglich ist.

Der musikalische Sommer kommt in diesem Jahr in mehreren Themenpaketen daher, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf dem Bereich Rock-Pop liegen wird. Das Wochenende 4. bis 6. Juli bietet beispielsweise speziell dem Nachwuchs der heimischen Rock- und Popszene und den Studenten der Rock-Pop-Jazz-Akademie Mittelhessen ein Forum. Das RPJam Lounge Project, Phil de la Puerta und seine Band Third Eye open oder Da Chello und Band mit ihrer Mischung aus Hip-Hop, Rock und Pop werden auftreten. Unterschiedliche Musikstile werden auch zum Thema der anderen Wochen gemacht: von Tanzmusik und Zumba-Party (9. August) bis zum Jazz, vom Kinder- und Jugendchortreffen (8. Juni) bis zum Schlager (28./29. Juni), von der Volks- und Blasmusik (1./2. August) bis zur Weltmusik (20./21. Juni) ist jedes Wochenende einem anderen Stil gewidmet. »Das ist die Musikszene, die wir hier haben«, betont Maiwald, die gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin sowie Christina Brückel und Wolfgang Keil vom neuen Sponsor Sparkasse Gießen das druckfrische Programm der Presse vorstellte. Bekannte Namen wie Clemens Bittlinger, der am Montag, 9. Juni, mit den Liedermachern Eugen Eckert und Fabian Vogt zu einem offenen Singen einlädt oder die Funk-Jazz-Formation Actual Proof (13. Juni) finden sich unter den Künstlern, ebenso alte Bekannte wie Peep Durple (26. Juli), die Wiesecker Blasmusik (2. August) oder Diegos Bluesband (13. Juli). Besondere Höhepunkte werden die Doppelkonzerte der Afrobeats-Gruppe Afrodisia und des Tänzers und Weltmusikers Issa Sow mit der von Brasilien inspirierten Percussionformation Maracatuque am 21. Juni (15/19 Uhr) sein. Die Jazz-Band Six on Seven wird am 6. September das letzte Konzert in diesem musikalischen Sommer geben.

Wie im vergangenen Jahr beginnen die Abendkonzerte, mit Ausnahme des Eröffnugskonzerts der LieBigBand, stets um 19 Uhr. An den Nachmittagen geht es jeweils um 15 Uhr los. Im Publikum dabei sein wird dann auch Kulturamtsleiterin Maiwald, die versprochen hat, sich jeden Auftritt anzuhören, und demonstrieren will, welch »unglaublich breite und spannende Musikszene« in der Region zu finden ist. gl

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