24. Oktober 2019, 22:08 Uhr

Mit Groove und dicken Riffs

24. Oktober 2019, 22:08 Uhr
Captain Overdrive sind seit 20 Jahren Garant für eine explosive Mischung aus Funk und Rock. (Foto: Archiv/O-Tone-Music)

Zwanzig Jahre? Tatsächlich. So lange schon treibt die Gießener Funkrockband Captain Overdrive ihr Unwesen und paart ungeniert Funk mit Rock in einer explosiven Mischung. Gefeiert wird das Bandjubiläum mit einem Konzert am Freitag, 22. November, 20 Uhr, im Jokus.

Die Musik, die in diesen 20 Jahren entstanden ist, hat deutschlandweit Menschen auf Unipartys, Festivals, in Jazzclubs und Kneipen und bei sonstigen Gelegenheiten zum Tanzen gebracht. Die Zeitschrift »Jazz thing« erkennt an, wie Captain Overdrive »schmutziges und erdiges Volumen aus einer zutiefst lebendigen Musik herausholt« und schreibt zum vierten Album »Nasty Boogie« von »knüppeldickem Funk«, »Blues-Rockattitüde« oder einer »verschärften Relation von Funk und Rock«. Aha. Wir nennen es ganz einfach Funkrock, und das seit 20 Jahren - ohne Gesang.

Seit 20 Jahren ist kein Gesang nötig, da Posaunist Andreas Jamin mit seinem »scharfen Bläserorgan« (Westzeit) seine Melodielinien so gesanglich gestaltet, dass trotz aller verschiedenen Einflüssen, die die vier Musiker in die Songs einfließen lassen, doch immer nachvollziehbare, eingängige Strukturen entstehen. Das funktioniert sogar so gut, dass die Band 2004 mit dem Deutschen Rockpreis ausgezeichnet wurde.

Über dem Groove von Holger Schwarzer (Schlagzeug) und Christian Keul (Bass) kann die Vielseitigkeit von Jörg Helfrich (Gitarre) sich austoben - ob mit dicken Riffs, eleganten Fills oder in luftig-jazziger Freiheit, um den stabilen Untergrund zu bieten für Andreas Jamins Posaune, das Markenzeichen der Band.

Mal gehen die Songs als berückend schöne Balladen mitten ins Herz, in den meisten Fällen aber werden sich die Beine mindestens ebenso angesprochen fühlen, um den ganzen Rest zum Tanzen zu bringen.

Am 22. November werden außer den Jubilaren von Captain Overdrive die Red Hot Chili Peppers-Tribute-Coverband Mother’s Milk mitwirken, mit der Captain Overdrive schon einige Konzerte gemeinsam bestreiten durfte. Zusammen mit Captain Overdrive werden Jason Schneider (Trompete) und Hans Kreuzinger (Tenorsaxofon) auf der Bühne stehen, und obendrauf gibt’s noch einige Spezial- und Spitzengäste, die in den letzten zwanzig Jahren entweder am Mischpult (Christian Arnold) oder als aushelfende Gäste an der Gitarre (Burkhardt Mayer), am Bass (Peter Herrmann) oder am Schlagzeug (Hans Sahm, Joe Bonica) die Band bereicherten.

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