13. Dezember 2017, 20:02 Uhr

Menschliche Dreiecke

13. Dezember 2017, 20:02 Uhr
Gruß an Pythagoras: 114 Studierende der Mathematik stellen mit Prof. Albrecht Beutelspacher (oben rechts) den »Satz des Pythagoras« bildlich dar. Damit die Rechnung stimmt, zählte Beutelspacher vorher ab. (Foto: jwr)

So viel Einsatz zu Ehren seiner Erkenntnisse hätte Pythagoras von Samos wohl sehr gefreut: Unter verregnetem Himmel stellten Mathematik-Studenten des ersten Semesters gemeinsam mit Prof. Albrecht Beutelspacher den »Satz des Pythagoras« mit ihren Körpern neben ihrem Hörsaal nach. »Am Dienstag war – fast – Pythagoras-Tag«, sagt Beutelspacher, und erklärt seinen Studierenden, was es mit der Aktion auf sich hat: Laut Pythagoras weisen bei rechtwinkligen Dreiecken die Quadrate der kurzen Seiten zusammen den gleichen Flächeninhalt auf wie das Quadrat der langen Seite (Hypothenuse). Am Dienstag war der 12.12.2017. 12² plus 12² ergibt 288 – das entspricht fast genau dem Quadrat der Zahl 17 (289). Dass Datumszahlen im Sinne des Pythagoras eine solche Rechnung ergeben, sei sehr selten, erläutert Beutelspacher.

Wieder im trockenen Hörsaal angekommen, wartete auf die künftigen Mathematiklehrer an Haupt- und Realschulen dann der Studiumsalltag: Sie besprachen ihre Übungsaufgaben. Am Samstag steht die Klausur an. Dann wird Geometrie wieder ein Thema sein – vermutlich nicht ganz so anschaulich wie auf dem Foto.

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