Stadt Gießen

Maßloses Glück, tiefster Schmerz

In der Opernproduktion »Mala Vita« des Stadttheaters macht derzeit ein sechsstimmiges Solisten-Ensemble von sich reden, das Madrigale und Responsorien des Shakespeare-Zeitgenossen Gesualdo singt. Im Foyer des Theaters trifft das Sextett unter dem Motto »Liebe und Tod« am Freitag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr auf vier Schauspieler. Dabei wird die Musik des Neapolitaners mit den unsterblichen Worten des Dichters aus Stratford zusammengeführt.
03. Oktober 2018, 18:56 Uhr
Redaktion
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In »Mala Vita« macht das sechsstimmige Solisten-Ensemble von sich reden.

In der Opernproduktion »Mala Vita« des Stadttheaters macht derzeit ein sechsstimmiges Solisten-Ensemble von sich reden, das Madrigale und Responsorien des Shakespeare-Zeitgenossen Gesualdo singt. Im Foyer des Theaters trifft das Sextett unter dem Motto »Liebe und Tod« am Freitag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr auf vier Schauspieler. Dabei wird die Musik des Neapolitaners mit den unsterblichen Worten des Dichters aus Stratford zusammengeführt.

Sie waren Zeitgenossen, um die Themen Liebe und Tod kreisten ihre Werke unaufhörlich, und beide waren Virtuosen und Erneuerer in ihrem Fach. Shakespeare hat den Liebenden seiner Dramen unsterbliche Worte in den Mund gelegt, maßlos im Glück wie im Schmerz. In seinen Sonetten kreist das lyrische Ich in berührender Intensität um die verschiedensten Facetten von Liebe und Eifersucht. Gesualdos Madrigale fassen mit ihren kühnen Harmoniewechseln den Wahnsinn der Liebe unvergleichlich eindringlich in Musik.

Ein spartenübergreifender Abend bringt nun ihre Texte und Töne zusammen: Anne-Elise Minetti, Carolin Weber, Stephan Hirschpointner und Tom Wild aus dem Schauspielensemble lesen Szenen aus Shakespeares berühmtesten Tragödien und Komödien, in denen das Thema Leben und Tod variiert wird. Das Gesualdo-Solistenensemble mit Naroa Intxausti, Ayano Matsui, Kornel Maciejowski, Christopher Meisemann, Tomi Wendt und seinem Musikalischen Leiter Jan Hoffmann singt dazu a-cappella-Kompositionen aus der »Mala Vita«-Opernproduktion. (Foto: Wegst)

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