14. September 2010, 20:48 Uhr

Magistrat macht Weg für mehrere Bebauungspläne frei

Gießen (ck). Der Magistrat der Stadt Gießen hat in seiner jüngsten Sitzung verschiedene Bebauungspläne in den Geschäftsgang der Stadtverordnetenversammlung gegeben mit dem Ziel der Beschlussfassung. Im Einzelnen handelt es sich um den Neubau der Chemie im Leihgesterner Weg, die Sicherung von verhangenen Kleingärten sowie die Bereitstellung von vorhandenen Flächen im Fälle eines steigenden Bedarfs in der Allendorf Kleebachstraße und schließlich die von der Justus-Liebig-Universität geplante Erweiterung ihrer Lehr- und Forschungsstation »Oberer Hardthof«.
14. September 2010, 20:48 Uhr

Gießen (ck). Der Magistrat der Stadt Gießen hat in seiner jüngsten Sitzung verschiedene Bebauungspläne in den Geschäftsgang der Stadtverordnetenversammlung gegeben mit dem Ziel der Beschlussfassung. Im Einzelnen handelt es sich um den Neubau der Chemie im Leihgesterner Weg, die Sicherung von verhangenen Kleingärten sowie die Bereitstellung von vorhandenen Flächen im Fälle eines steigenden Bedarfs in der Allendorf Kleebachstraße und schließlich die von der Justus-Liebig-Universität geplante Erweiterung ihrer Lehr- und Forschungsstation »Oberer Hardthof«.

Wie Stadtbau- und -planungsdezernent Thomas Rausch am Dienstag vor der Presse erläuterte, sei für den von der Universität angestrebten Neubau eines Lehr- und Forschungsinstitutes im Eckbereich Leihgesterner Weg/Schwarzacker sowie für die bereits im Ausbau befindliche Erschließungsstraße Schwarzacker eine Änderung des seit 1970 gültigen Bebauungsplans »Südviertel I« notwendig. Da der Ausbau des naturwissenschaftlichen Campus in mehreren Bauabschnitten erfolgen solle, habe der Magistrat mit der Universität eine abschnittsweise Bebauung vereinbart. Mit dem nun zur Änderung vorgelegten Bebauungsplan solle zudem unter anderem ein weiteres, noch nicht konkretisiertes Bauvorhaben der Hochschule mit seiner Erschließung über den wieder herzustellenden Heinrich-Buff-Ring planungsrechtlich vorbereitet werden.

Ebenfalls im Sinne der Gießener Universität ist der Bebauungsplan »Oberer Hardthof«, dessen Planziel die Ausweisung eines Sondergebietes für die JLU ist. Diese plant in den kommenden Jahren den Umbau des vorhandenen Gebäudebestandes der dortigen Lehr- und Forschungsstation, da verschiedene Gebäude und Einrichtungen nicht dem heute gültigen Standard von Betriebsgestaltung, Forschung und Lehre entsprechen. So sollen Neubauten für die Futterstation sowie den Zuchtschweinestall entstehen, eine Trafostation gebaut und diverse Altgebäude abgerissen werden. Eine planungsrechtliche Regelung ist auch für die gewünschte Errichtung eines Zaunes in der freien Natur notwendig. Zudem soll 2012 ein neuer Mastschweinestall errichtet und die denkmalgeschützte Hofanlage umgebaut werden. Die Änderung des Flächennutzungsplanes, um das Areal als Sondergebiet der Universität zuzuordnen, erfolgt Rausch zufolge parallel zur Aufstellung des B’plans.

Der B’plan »Kleebachstraße« in Allendorf dient nach Angabe des Baudezernenten der Möglichkeit, neue Kleingärten im Geltungsbereich zu schaffen, sollte der Bedarf nach solchen Flächen einmal ansteigen. Zugleich würden die bereits vorhandenen Bestandsbauten gesichert. Außerdem biete die Planung die Möglichkeit, auf neue Entwicklungen – zum Beispiel im Zusammenhang mit der Landesgartenschau oder wenn Tauschparzellen benötigt werden – flexibel reagieren zu können.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Allendorf
  • Chemie
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Kleingärten
  • Linden-Leihgestern
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos