Stadt Gießen

Lange Sechs-Bäche-Tour

Eine lange Tour zu unternehmen, bei der es nur bergab geht – das ist der Traum vieler Radwanderer. Diesem Ideal ein wenig näher kamen am letzten Sonntag die Teilnehmerinnen an der diesjährigen GAZ-Langstreckenfahrt nur für Frauen. Denn die begann auf 700 Meter ü.NN neben dem Feldberg und endete nach knapp 90 Kilometern auf 170 Metern in Leihgestern. Bequem war dieser Ritt aber keineswegs: Unterwegs mussten trotz vieler Gefällstrecken und Flachetappen etliche Anstiege mit insgesamt 650 Höhenmetern bewältigt werden.
28. Juli 2017, 20:52 Uhr
Guido Tamme
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Frauenpower im Weiltal. Dessen Radwanderroute ist allerdings im oberen Teil selten so flach wie hier in der Nähe von Emmershausen. (Fotos: ta)

Eine lange Tour zu unternehmen, bei der es nur bergab geht – das ist der Traum vieler Radwanderer. Diesem Ideal ein wenig näher kamen am letzten Sonntag die Teilnehmerinnen an der diesjährigen GAZ-Langstreckenfahrt nur für Frauen. Denn die begann auf 700 Meter ü.NN neben dem Feldberg und endete nach knapp 90 Kilometern auf 170 Metern in Leihgestern. Bequem war dieser Ritt aber keineswegs: Unterwegs mussten trotz vieler Gefällstrecken und Flachetappen etliche Anstiege mit insgesamt 650 Höhenmetern bewältigt werden.

29 Radlerinnen waren nach der Anreise per Bus und Anhänger am Roten Kreuz zum langen Ritt gestartet, der praktisch eine Sechs-Bäche- bzw. Flüsse-Tour war: Erst das Weiltal von der Quelle hinunter bis hinter Weilmünster, nach dem Talwechsel immer am Möttbach entlang über Braunfels bis Leun-Lahnbahnhof, die Lahn hinauf bis Wetzlar, am Wetzbach entlang über Nauborn in das Sieben-Mühlental, ab Honigmühle im idyllischen Abach-Tälchen hinauf in Richtung Volpertshausen und schließlich neben dem Schwingbach auf das Ziel in Leihgestern zu.

Hier wartete im Landgasthof »Zum Löwen« nach netto knapp sechs Fahrtstunden ein warmes Büfett, bei dem die Radlerinnen ihre Energiereserven wieder auffrischen konnten. Hinter ihnen lag eine gelungene Tagestour: Es gab keinen Sturz und keine Panne, nur zwei heruntergefallene Ketten nach Schaltfehlern. Auch das Wetter hatte mitgespielt: Die dunklen Wolken behielten ihre Regentropfen für sich.

Aus Sicht der Betreuer Guido Tamme (Guide), Andreas Weiß (Schlussfahrer) und Philipp Arnold (Begleitfahrzeug) verlief ebenfalls alles glatt.

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