06. Januar 2019, 21:26 Uhr

Kurden demonstrieren für inhaftierten Öcalan

06. Januar 2019, 21:26 Uhr
150 Menschen zeigen bei der Demonstration ihre Solidarität mit dem früheren PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan. (Foto: lbh)

»Lasst uns die Isolation brechen, den Faschismus stürzen und Öcalan befreien.« Unter diesem Motto stand am Samstag eine Demonstration, bei der rund 150 Menschen – vorwiegend Kurden – durch die Innenstadt gezogen sind. Eingeladen hatte die kurdische Organisation Nav-Dem Gießen.

Die Protestler wollten damit eine HDP-Abgeordnete unterstützen, die in einem türkischen Gefängnis sitzt und vor 60 Tagen in einen Hungerstreik getreten ist – um ihre Solidarität mit dem PKK-Gründer Abdullah Öcalan zu zeigen, der sich seit vielen Jahren in türkischer Isolationshaft befindet. Inzwischen hätten sich allein in der Türkei 91 politische Gefangene dem Hungerstreik und den Forderungen angeschlossen sowie 15 weitere in Straßburg, hieß es bei einer Kundgebung.

Bei der Demonstration wurden auch Bilder mit dem Konterfei Öcalans gezeigt. Dies sei rasch unterbunden worden, teilte die Polizei auf Anfrage dieser Zeitung mit. In Deutschland ist die kurdische Arbeiterpartei PKK seit dem Jahre 1993 verboten und wird als terroristische Vereinigung eingestuft.

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