23. Mai 2019, 22:21 Uhr

Kishon und der Holocaust

23. Mai 2019, 22:21 Uhr

In der Nachkriegs-BRD erreichte Ephraim Kishon mit seinen Satiren einen beispiellosen Erfolg. Schnell erlangte er den Ruf, mit seinen humoristischen Texten zur Versöhnung zwischen Juden und Deutschen nach dem Holocaust beizutragen. Viele Jahre wurde dabei Kishons eigenes Überleben des Holocaust übersehen. In den 1990er Jahren hat er seine Überlebenserfahrung jedoch publik gemacht. Kishon definierte dabei Humor als Technik der Ermächtigung zum Erhalt der eigenen Würde, auch unter extremen Bedingungen.

Dr. Birgit Körner spricht am Mittwoch, 29. Mai, an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur über die Bedeutung des Holocaust für Kishons israelische Satiren. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Alten UB (Bismarckstraße 37) in Raum 206. Der Eintritt ist frei. Körner arbeitet am Zentrum für Jüdische Studien der Uni Basel.

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