04. April 2016, 09:43 Uhr

Ins ehemalige »O Farol« kehrt wieder Leben ein

Gießen (mac). Der Marineverein in Gießen hat neue Pächter für sein wunderschön gelegenes Lokal gefunden. Hier gibt’s den Überblick über die Pläne.
04. April 2016, 09:43 Uhr
Für Belebung auf dem noch verwaisten Parkplatz vor dem Lokal des Marinevereins wollen neue Pächter aus Wettenberg sorgen. (Foto: Fabian Karpstein)

Moritz Witt, Nina Kaczmarek und Alexander Weber, die Betreiber des Landhauses »Mehrblick« in Krofdorf-Gleiberg, werden das seit Wochen geschlossene Restaurant an der Lahn wiedereröffnen. Als Termin ist der 24. April angepeilt. An diesem Tag soll auch das traditionelle Antuckern des Vereins stattfinden.

Als eine der ersten Amtshandlungen haben sich die neuen Pächter dazu entschlossen, aus dem »O Farol« wieder die »Marinestuben« zu machen. So hieß die Gastronomie mit dem herrlichen Biergarten bis ins Jahr 2013. »Wir haben uns ganz bewusst für diesen früheren Namen entschieden«, heißt es von den neuen Pächtern.

Die Gastronomiebetreiber sind derzeit an der Lahn am Werkeln. Sie wollen dem Lokal im Wißmarer Weg einen maritimen Anstrich verleihen. »Es soll ein bisschen an eine Hafenkneipe in Hamburg erinnern«, sagt Weber voller Vorfreude und wünscht sich: Die Gastronomie möge eine Art »Heimathafen für die Gießener« werden.

Holzboot als Außentheke

Für den Biergarten haben sie bereits ein altes Holzboot als zusätzliche Außentheke fitgemacht. Ein großes Weinfass zum Sitzen soll für Gemütlichkeit sorgen. Den Gästen sollen »typische Biergartenspeisen«, aber auch maritim angehauchte Kost serviert werden.

Im Vereinslokal des Marinevereins war die Welt bis zum altersbedingten Abschied von Elisabeth Guldner und Walter Totzauer im Jahr 2009 für die Hausherren immer in Ordnung. Die neuen Pächter sind nun allerdings bereits die vierten in den vergangenen sechs Jahren. Zuletzt hatte Beate Renner mit dem »O Farol« kein Glück. Sie hatte Anfang 2013 die früheren »Marinestuben« als Nachfolgerin von Udo Friedrich und Michele Luit übernommen. Doch obwohl der Marineverein im Sommerhalbjahr mit rund 400 Fahrten mit seiner Bootsflotte dort für hohe Besucherzahlen sorgt, kam das Geschäft nicht richtig in Gang. Passagiere, Radwanderer und auch die Nordstadt-Anwohner, die das Ausflugslokal gerne nutzen, beschwerten sich bald über zu lange Wartezeiten. Für die neuen Pächter ist somit klar, an welchen Schrauben gedreht werden muss.



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