03. September 2018, 21:58 Uhr

Im Rundflug über die Spielzeit

03. September 2018, 21:58 Uhr
Chefdramaturg Harald Wolff interviewt einen »fiesen Mann«. (Foto: hf)

Mit dem neuen Format »Spielzeit-Präsentation« hat das Stadttheater am Sonntagabend nicht nur Höhepunkte der neuen Spielzeit in einer Art Revue kurz vorgestellt, sondern auch die neuen Mitglieder in der Dramaturgie und im Ensemble mit dem Publikum bekannt gemacht. Zwei Stunden lang konnten die Zuschauer einen Einblick bekommen, was sie in den nächsten Monaten auf den Bühnen des Großen Hauses und in der Studiobühne erwartet. Das enorme Interesse nahm Intendantin Cathérine Miville angenehm überrascht zur Kenntnis.

Interview mit einem Rechten

Chefdramaturg Harald Wolff, Schauspieldramaturgin Carola Schiefke, Musikdramaturg Christian Münch-Cordellier – allesamt neu am Stadttheater – sowie Tanzdramaturg Johannes Bergmann, Dramaturgin Monika Kosik und Abdul M. Kunze für die Sparte Kinder- und Jugendtheater präsentierten kleine Kurzauftritte. So konnten die Zuschauer Auszüge aus der Oper »Mala Vita« hören, eine Tanzvorführung aus »Waves« genießen, Musik aus dem nächsten Sinfoniekonzert hören und auch Meister Eder alias Tomi Wendt und seinen Pumuckl kennenlernen. Für einen konsternierten Gesichtsausdruck sorgte bei einigen im Saal zu Beginn das Gespräch von Harald Wolff mit einem anonymen Rechten hinter der Schattenwand, das sich aber als pfiffiger Anreißer für das Stück »Kurze Interviews mit fiesen Männern« herausstellte. Eine kleine Kostümkunde von Carola Schiefke gab es im Vorfeld zu »Orlando«, Magnus Pflüger rezitierte einen Auszug aus »Capitalista Baby« und Carolin Weber las eine Passage aus »Rio Bar«, acht Monologen über den Krieg von Ivana Sajko, die das Stück auch selbst inszenieren wird.

Freuen kann man sich auch auf das Gießen-Debüt des jungen männlichen Sopranisten Samuel Mariño aus Venezuela, der im nächsten Sinfoniekonzert am 2. Oktober Mozart-Arien interpretieren wird.

Freikarten zu gewinnen

Ein weiterer Höhepunkt der Spielzeit wird am 22. September die Aufführung von Heiner Goebbels »Surrogate Cities« in der Osthalle sein. Über die besonderen Herausforderungen der Umsetzung berichtete der musikalische Leiter Martin Spahr. Wer mehr erfahren will, kann sich am Freitag, 7. September, 20 Uhr, bei einer Kostprobe im taT informieren.

Nach gut zwei Stunden wurden die Besucher der Spielplan-Präsentation mit dem Ohrwurm-Song »Ruhmvernichtungsmaschine« aus »Panikherz« in die Nacht verabschiedet – voller Eindrücke und Vorfreude auf die Spielzeit. Einige im Saal konnten sich sogar besonders glücklich schätzen: Wer einen der im Saal verteilten roten Wollknäuel (in Anspielung auf die nächste Kindertheaterpremiere von »Wolli und das Knäuel« an diesem Freitag im taT) gefunden hatte, konnte diesen gegen Freikarten eintauschen.

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