18. Februar 2016, 16:03 Uhr

IG »Linie 13« übergibt über 500 Unterschriften

Gießen (pm). Nach der Ankündigung des Magistrats, nun doch noch einige Änderungen an der Buslinienführung im Südviertel vorzunehmen erwartet die Interessengemeinschaft »Linie 13« eine »befriedigende Lösung«. Vor der Stadtverordnetensitzung am nächsten Donnerstag will die IG über 500 Unterschriften ans Stadtparlament und den Magistrat übergeben.
18. Februar 2016, 16:03 Uhr
(Foto: Oliver Schepp)

IG-Sprecher Holger Klapproth bekräftigt die Forderung nach Wiederanbindung der Johann-Sebastian-Bach-Straße bis zur Haltestelle Dialysezentrum. »500 Unterschriften betroffener Menschen und ein Schreiben einer ortsansässigen Ärztin für Innere Medizin, die Patienten verloren hat, sowie und eine Verdoppelung der Taxi- und Minicarfahrten, sprechen eine deutliche Sprache«, erklärte Klapproth. Es gebe immer mehr Beschwerden über die neue Linienführung, auch von Eltern, deren Kinder die Ludwig-Uhland-Schule besuchten und nun mit dem Pkw gebracht werden müssten. Auch die Schüler der Martin-Buber-Schule seien betroffen; sie nutzten die 13, um in die Stadt zu fahren. Den Vorschlag von Verkehrsdezernentin Gerda Weigel-Greilich, an der Ecke Bachstraße/Robert-Sommer-Straße eine Behelfshaltestelle einzurichten, hält die IG für unrealistisch. Klapproth: »Da diese Haltestellen auf beiden Seiten der Robert-Sommer-Straße eingerichtet werden müssten, müssten Busbenutzer diese stark befahrene Straße ohne Ampel überqueren.«

Auch CDU für frühere Strecke

Auch die CDU spricht sich für eine Rückkehr zur alten Linienführung aus. Vorsitzender Klaus Peter Möller: »Zu prüfen wäre, die Linie 13 wieder wie vor dem Fahrplanwechsel fahren zu lassen. Ab Wartweg, via Schlangenzahl, Schubertstraße (Finanzamt), Robert-Sommer-Straße und über die Joh.-Sebastian-Bach-Straße bis zum Dialysezentrum.« Führe die Line 13 ab hier wieder zurück zum Wartweg, so dürfte der »Mehrweg« bei rund zwei Kilometern liegen. Für die »3« wäre zu prüfen, diese wie heute auch schon bis zum Schwarzacker fahren zu lassen, von dort aus zurück über den Wartweg bis Schlangenzahl und von dort aus weiter bis zur neuen Endhaltestelle am Tegut-Markt. Zurück könnte sie wieder bis Schwarzacker geführt werden und dann auf die reguläre Strecke in den Wartweg einmünden. Möller: »Alle Haltestellen würden wie vor dem Fahrplanwechsel wieder angefahren.«



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