16. Mai 2017, 19:26 Uhr

Hier ist der Band-Name Programm

16. Mai 2017, 19:26 Uhr
Wenn Sylvia Papenheim und ihre Musiker (von links): Philipp Wessler, Marc Nagel, Dominik Heinrichs und Alexander Berk loslegen, erleben die Zuhörer einen Klangsturm. (Foto: pm)

Gießen (sag). Kaum zu glauben, dass diese Band ursprünglich als Akustikprojekt loslegen wollte. Denn wenn Dominik Heinrichs (Schlagzeug), Alexander Berk (Bass), Philipp Wessler (Gitarre), Marc Nagel (Gesang, Gitarre) und Sylvia Papenheim (Piano, Gesang) loslegen, dann bricht ein wahrer Sturm über die Zuhörer herein – ein »Klangsturm« eben. Hier ist der Band-Name Programm.

Und um diesen Namen bekannter zu machen, hat sich die Gruppe ein eigenes Festival geschenkt: Das »Klangsturm«-Festival, das erstmals am Samstag, 20. Mai, über die Bühne des Jugend- und Kulturzentrums Jokus geht.

Seit 2015 spielt die Band in der aktuellen Besetzung, Klangsturm gibt es aber bereits seit 2012. Die Band geht auf eine Idee von Schlagzeuger Dominik »Heuni« Heinrichs und Bassist Alex Berk zurück. Anfangs als reines Akustikprojekt gestartet, war schnell klar, wohin die Reise gehen sollte: Melodiöser Rock-Pop und deutsche Texte sollten es sein. Hatten die beiden Band-Gründer mit dem Westerwälder Philipp Wessler tatsächlich schnell einen Gitarristen und mit Sylvia Papenheim aus dem Bekanntenkreis eine Pianistin gefunden, tat man sich mit der Besetzung des Gesangs deutlich schwerer. Nach Annika Fischer und Elena Fritsch suchte die Band weiter nach einem geeigneten Frontmann oder einer Frontfrau. Viele kamen zum Vorsingen, doch niemand passte. Schließlich stieß die Gruppe auf den Frankfurter Marc Nagel. Er hat eine Weile in Gießen studiert. Seitdem ist die Besetzung konstant. Ein erster Auftritt im Dachcafé folgte.

2016, das erste Jahr in konstanter Besetzung, startete mit den Aufnahmen zur ersten EP der Band, die fünf Titel enthält und daher den Namen »5 Fünftel« trägt. Kurz darauf schaffte es die Band beim SPH-Contest bis ins Regiofinale. Im Mai erschien die EP; es folgten Auftritte unter anderem beim Gießener Stadtfest. Mit dem Song »Elefantenklo« findet sich auf der EP auch eine Liebeserklärung der Band an Gießen. »Monster« punktet mit einem groovigen und einprägsamen Refrain. »Schreib dein Leben neu« setzt sich mit der Frage auseinander, was wäre, wenn man sein Leben noch einmal neu schreiben könnte?

Die Texte der Band stammen zumeist aus Dominik Heinrichs Feder, Tiefgang ist ihm dabei sehr wichtig, denn die Songs sollen die Menschen berühren. Die Musik schreiben die Band-Mitglieder jedoch alle gemeinsam. Und auch, wenn die Band für alle ein reines Hobbyprojekt ist, möchten sie weiterkommen und gerne mehr Auftritte spielen.

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