27. September 2018, 22:11 Uhr

Hardrock fürs Wohnzimmer oder Teufels Küche

27. September 2018, 22:11 Uhr
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Aus der Redaktion

Ein Programm für Hardrockliebhaber und Freunde der Kammermusik gleichermaßen – geht das? Sascha Bendiks und Stefan Höneß kümmern sich nicht um Schubladen: Mit ihrem Programm »In Teufels Küche« – Teil 2 – zeigen sie, wie himmlisch »Teufelsmusik« sein kann, wenn man ihr die Stromgitarre wegnimmt. Am Sonntag, 30. September, um 20 Uhr servieren sie ihre Hardrockvariationen in es-Moll für Klavier und Akkordeon in der taT-Studiobühne.

Politisch äußerst unkorrekt sezieren Bendiks und Höneß die größten Kracher der Rockgeschichte und setzen sie neu zusammen – neben Klavier und Akkordeon kommen auch Mundharmonika, Ukulele, Melodika und perkussive Instrumente zum Einsatz. Das ist irrwitzig komisch, mitunter berauschend schön und immer in höchstem Maße musikalisch. Dabei entsteht eine ganz eigene Mischung aus Konzert, Musiksatire und Unfug mit Sinn und Verstand.

Van Halen trifft auf Baccara

Die zwei Teufelskerle nehmen sich die wirklich großen Themen zur Brust: Hat Bob Dylan den Nobelpreis wirklich für Bohemian Rhapsody erhalten? Was hat die völlig unbekannte Katharina Maier-Gluck mit Van Halen zu tun? Wie passen Heavy Metal und Disco unter einen Hut? Auch diesmal wieder mit dabei: AC/DC, Kiss, Led Zeppelin, Deep Purple, Metallica und Bob Dylan – und Baccara. Sascha Bendiks, der für »In Teufels Küche« mit dem Vizemeistertitel bei der Kabarettbundesliga 2012 ausgezeichnet wurde, ist Musikalischer Leiter von »Rio Reiser – König von Deutschland«, das auch in dieser Spielzeit weiter auf dem Spielplan des Stadttheaters steht.



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