21. Februar 2019, 21:23 Uhr

Gute Noten für Wohnheimzimmer

21. Februar 2019, 21:23 Uhr
Allein im Eichendorffring gibt es über 800 Wohnheimplätze des Studentenwerks. (Foto: ep)

Das Studentenwerk Gießen befragt seine Mieter regelmäßig nach deren Zufriedenheit im Wohnheim sowie nach Verbesserungsmöglichkeiten. Wie schon zuvor war das Interesse auch an der jüngsten dreiwöchigen Online-Befragung im November, die das Studentenwerk mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut team steffenhagen IfU (Institut für Unternehmenskultur aus Aachen) durchgeführt hatte, wieder groß – die Teilnahmequote lag bei 44 Prozent. Erfreut zeigte sich Studentenwerks-Geschäftsführer Ralf Stobbe auch über die Ergebnisse.

Demnach ist die Gesamtzufriedenheit der Studenten mit ihrer Wohnsituation wie schon zum Zeitpunkt der letzten Befragung im Jahr 2014 groß: 29 Prozent vergaben die Note 1, 28 Prozent die Note 2. Insbesondere die Betreuung durch die Wohnheimverwaltung sowie durch die Hausmeister vor Ort wurde positiv beurteilt. Zudem empfinden die Studierenden die Mietbedingungen als fair (61 Prozent) und die Gesamtmiete als günstig (66 Prozent). Um 11 Prozentpunkte auf 54 verbessert hat sich zudem die Gesamtzufriedenheit mit dem wichtigen Kriterium »Mein Zimmer« (in Klammern jeweils addiert der Anteil der Noten 1 und 2).

Gefragt danach, was ihnen bei ihrer Wohnungssuche wichtig war, nannten 88 Prozent der Befragten den Preis, gefolgt von Hochschulnähe (68 Prozent) und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (58 Prozent). Und tatsächlich war mit 84 Prozent für die überwiegende Mehrheit der Bewohner der Preis das ausschlaggebende Kriterium bei ihrer Entscheidung für den Bezug eines der Studentenwohnheime des Studentenwerks. Es folgten die Kriterien Hochschulnähe (54 Prozent) und Möblierung/Ausstattung (40 Prozent).

Anlass zur Kritik bietet den Ergebnissen zufolge vor allem das Internet im Wohnheim – so gaben nur 30 Prozent der Befragten an, zufrieden oder sehr zufrieden mit der aktuellen Internetversorgung zu sein. Ein Thema, das das Studentenwerk bereits intensiv weiterverfolgt. »Die Justus-Liebig-Universität hat uns Ende des vergangenen Jahres mitgeteilt, dass sie – bedingt durch rechtliche Rahmenbedingen– die Providerfunktion des Rechenzentrums für die Einspeisung von Internet in das Netz der Wohnheime nicht weiter aufrechterhalten kann«, erklärte Stobbe. Da es bereits erste Hinweise aus der Wohnheimbefragung bezüglich der Unzufriedenheit der Studierenden in diesem Bereich gab, habe das Studentenwerk die Ankündigung der JLU zum Anlass genommen, die Internetversorgung in den Wohnheimen insgesamt auf den Prüfstand zu stellen.

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