Stadt Gießen

Große Nachfrage bei Apfelsaftverkauf im Rathaus

Der Saft von neun Tonnen Obst ist im Gießener Rathaus in kürzester Zeit an die Beschäftigten verkauft worden. Die Früchte stammen vom »Judenberg« in Gießen-Allendorf. Die Verwertung ist Teil des Gesamtkonzeptes zur Erhaltung des Streuobstgebiets. »Der gute Allendorfer« lautet der Name des garantiert biologisch angebauten Naturprodukts.
26. Oktober 2018, 22:12 Uhr
Redaktion

Der Saft von neun Tonnen Obst ist im Gießener Rathaus in kürzester Zeit an die Beschäftigten verkauft worden. Die Früchte stammen vom »Judenberg« in Gießen-Allendorf. Die Verwertung ist Teil des Gesamtkonzeptes zur Erhaltung des Streuobstgebiets. »Der gute Allendorfer« lautet der Name des garantiert biologisch angebauten Naturprodukts.

Die Aktion wurde von der Landschaftspflegevereinigung Gießen initiiert. Sie setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, dass das heimische Obst nicht ungenutzt vom Baum fällt und organisiert daher die Obsternte in Allendorf. »Leider gab es im letzten Jahr kaum Obst und somit auch keinen Apfel- oder Apfel-Birnen-Saft. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass in diesem Jahr auf dem Judenberg der Ernteertrag bei 9 Tonnen Äpfel und Birnen lag«, sagte Ingrid Fritz von der Landschaftspflegevereinigung. Der Apfelsaft wurde in 5-Liter-Boxen abgefüllt, der besonders exquisite Apfel-Birnen-Saft in 3-Liter-Boxen. Die Ernte hatte die Gemeinnützige Gesellschaft für Integration, Jugend und Berufsbildung mbH (IJB) unter der Leitung von Thomas Höke eingebracht. Der Saft, der von Marthas Mobiler Mosterei aus Greifenstein-Beilstein gekeltert wurde, erfüllt schon lange Biokriterien, da diese Flächen seit 2006 garantiert ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel bewirtschaftet werden.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Grosse-Nachfrage-bei-Apfelsaftverkauf-im-Rathaus;art71,505938

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