27. Mai 2011, 19:35 Uhr

Fünf Personen bei Wohnungsbrand im Herderweg verletzt

Gießen (P) Bei einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Herderweg sind am Freitagmorgen fünf Personen durch Rauchgase verletzt worden. Ein vierjähriger Junge erlitt schwerste Verletzungen, befindet sich derzeit aber nicht mehr in Lebensgefahr.
27. Mai 2011, 19:35 Uhr

Gegen 7 Uhr war der Brand aus einem Kinderzimmer der Wohnung der fünfköpfigen Familie im 13. Stock gemeldet worden. Möbel, Spielzeug und Kleidungsstücke hatten aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen. Der schwelende Brand von Kunststoffspielzeug führte zu einer starken Rauchentwicklung. Die Gießener Feuerwehr, die mit 18 Einsatzkräften vor Ort war, löschte den Schwelbrand, der sich auf das Kinderzimmer beschränkte, schnell ab und belüftete anschließend die Wohnung.

Nach ersten Feststellungen brach das Feuer im Kinderzimmer eines vierjährigen Jungen aus, der sich zu diesem Zeitpunkt alleine in dem Raum aufhielt. Er kam mit einer schweren Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus. Seine dreijährige Schwester und der neunjähriger Bruder waren in einem Nachbarzimmer und kamen mit leichten Rauchgasvergiftungen davon. Sie wurden stationär aufgenommen. Der 22-jährige Wohnungsinhaber und ein 26 Jahre alter Familienangehöriger, der zu Besuch weilte, kamen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur Beobachtung in Krankenhäuser. Die 24-Jährige Kindesmutter blieb unverletzt.

Der Gesamtsachschaden beträgt nach vorsichtiger Schätzung etwa 10 000 Euro. Neben Feuerwehr und Polizei waren zwei Notärzte und drei Rettungswagen im Einsatz. Die Gießener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.



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