20. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Frosch für »Häuptling Abendwind«

Gießen (pm). Das Stadttheater Gießen wurde vom Bayerischen Rundfunk mit dem Frosch des Monats November für Wolfgang Hofmanns Inszenierung von »Häuptling Abendwind« ausgezeichnet. Dass Ausgrabungen und Wiederbelebungen seltener Opern am Stadttheater zum Tagesgeschäft gehören, ist durch die Berichterstattung in den regionalen und Fachmedien bekannt. Nun wurde das Theater vom BR auch für Operettenmut ausgezeichnet.
20. Dezember 2016, 12:00 Uhr
PM
»Unglaublich witzig« ist das Treffen von Kanibalen-Häuptling »Abendwind der Sanfte« (Tomi Wendt, l.) und »Biberhahn, dem Heftigen« (Dan Chamandy, r.). (Foto: Wegst)

Jüngst hatte Offenbachs »Häuptling Abendwind« auf der taT-Studiobühne Premiere. Im Kammerorchester-Arrangement von Martin Spahr und in der Textfassung von Wolfgang Hofmann erkannte BR-Redakteurin Susanne Prinz in der Inszenierung eine »große und mutige Kultur-Groteske voller ernster Themen mit schönen (Opern-)Stimmen und feinem Orchesterchen auf kleiner Studio-Bühne« und urteilte weiterhin: »Regisseur Wolfgang Hofmann hat das Stück durch und durch gespickt mit philosophischen Gedanken, politischen Anspielungen, religiösen Querverweisen und sozialen Anmerkungen. Das trifft den Nerv und das Hirn. Eigentlich zeitlos, andererseits sehr aktuell. Und unglaublich witzig.«
Seit Beginn des Jahres 2016 zeichnet die Jury des BR Operetten Boulevard herausragende Produktionen monatlich mit einem Frosch aus. Mit dieser Auszeichnung einher geht die Nominierung für den Operetten-Preis »Frosch des Jahres«. Mit dem Preis soll die Operettenszene auf neue mediale Weise ins Licht der Öffentlichkeit gestellt werden. Daher sollen mit der Auszeichnung Intendanten, die frische und geistreiche Operetten-Inszenierungen auf den Spielplan setzen, für ihren Mut und ihre Kreativität belohnt werden und Publikum wie Theatermacher verstärkt von den gelungenen Operetten erfahren. Mit dieser Auszeichnung stellt sich das Stadttheater in eine illustre Runde mit der Volksoper Wien, der Staatsoperette Dresden, dem Gärtnerplatztheater und den Geschwistern Pfister. Es freut sich über die Glückwünsche, die einmal mehr einen mutigen und aktuellen Spielplan, der Wagnisse nicht scheut, auszeichnen.

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