Er ist ein Kleinlindener Urgestein. Am Dienstag feierte »Ackersch Ewald«, wie er mit Dorfnamen heißt, seinen 90. Geburtstag. Der gebürtige Linneser besuchte nach der Volksschule die städtische Handelslehranstalt in Gießen und studierte Betriebswirtschaft mit Abschluss Diplom-Kaufmann an der Universität Frankfurt. Zehn Jahre arbeitete er bei Buderus in Wetzlar. Mehr als zwei Jahrzehnte engagierte er sich bei der Philipp Holzmann AG, davon elf Jahre als kaufmännischer Leiter der Zweigniederlassung Gießen. Seine letzten Berufsjahre führten ihn nach Erfurt, wo er für Holzmann den Aufbau in den neuen Bundesländern begleitete.

Sport und Gesang bestimmten Freizeit und Ehrenamt des Jubilars. 1957 wurde er Spielausschussvorsitzender der Fußballabteilung des TSV Klein-Linden. Von 1981 bis 1992 war er zweiter Vorsitzender. Parallel dazu und einem Engagement bei der SV Hermannstein übernahm Klein eine Vorstandstätigkeit beim Gesangverein »Eintracht«. Ab 1966 war er Erster Vorsitzender. 1994 erhielt Ewald Klein den Landesehrenbrief. So wichtig wie das Ehrenamt ist dem Linneser seine Familie, Ehefrau Renate, die Töchter Gabi und Steffi mit Ehepartnern und die vier Enkelkinder.

Die Feier zum 90. Geburtstag ist erst für kommenden Samstag geplant. Am Dienstag gratulierten aber schon Nachbarn, Freunde und Wegbegleiter. Stadtrat Peter Neidel überbrachte die Grüße des Gießener Magistrats. (Foto: hin)

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