11. November 2012, 21:33 Uhr

Etliche THM-Absolventen haben schon Jobs

Gießen (nf). »Sie haben viel in Ihre Kinder investiert. Wir Betriebswirte würden sagen: Heute ist die Payoff-Periode. Heute bekommen Sie alles zurück, was Sie investiert haben.« Diese Worte richtete Prof. Olaf Berger, Vizepräsident der THM, an die Eltern der Absolventen des Fachbereichs Elektro- und Informationstechnik.
11. November 2012, 21:33 Uhr
Sie gehörten zu den besten Absolventen (v.l.): Scharareh Farsad-Assadi, Jens Simon, Robert Barth und Andreas Mohrland. (Foto: nf)

Berger lobte das Talent der Studenten, abstrakte technische Zusammenhänge zu verstehen, das ihm als Fachfremdem Respekt abnötige. Er attestierte ihnen ausgezeichnete Berufsaussichten, die auch dadurch bestätigt würden, dass die Mehrheit der 65 Absolventen bereits eine feste Anstellung gefunden habe. »Zeigen Sie im Beruf Disziplin, Eifer und Einsatz, wie Sie es im Studium getan haben. Aber denken Sie auch an Ihre Work-Life-Balance und gehen Sie Ihren eigenen Weg«, gab er ihnen mit auf den Weg. Ins selbe Horn stieß Prof. Kristof Obermann: »Die Arbeit macht mindestens ein Drittel Ihrer Lebenszeit aus. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihnen Spaß macht!«

Obermann ist Dekan des Fachbereichs, der sich aus drei Studiengängen zusammensetzt. Als Jahrgangsbester des Studiengangs Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) wurde Robert Barth geehrt, der mit einer Gesamtnote von 1,08 auch der beste Absolvent dieses Jahrgangs im gesamten Fachbereich war. Im Studiengang Automatisierungstechnik (AUT) schnitt Jens Simon mit 1,22 am besten ab. Gleich doppelt wurde Andreas Mohrland ausgezeichnet, der mit 1,24 nicht nur die beste Gesamtnote im Studiengang Mikroelektronik/Elektronik-Design erreichte, sondern auch für die beste Diplomarbeit geehrt wurde. Im Zuge der Verleihung des vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) Rhein-Main ausgelobten »Friedrich-Dessauer-Preis« durfte Mohrland seine Arbeit mit dem Thema »Entwurf und Aufbau einer Lock-In-Verstärkerschaltung zur Thz-Datenaufnahme« in einem Kurzvortrag präsentieren. Den zweiten und dritten Preis für herausragende Abschlussarbeiten erhielten Andreas Heimann und Michael Gräf.

Einen Sonderpreis verlieh der Fachbereich der jahrgangsbesten Absolventin mit Migrationshintergrund, Scharareh Farsad-Assadi, die das Studium der Automatisierungstechnik mit einer Gesamtnote von 1,30 abschloss. Ein weiterer Sonderpreis ging an Henrieke Ricklefs, die vom Vorsitzenden des Förderkreises Elektrotechnik, Prof. Rainer Thüringer, für ihr »vorbildliches, jahrelanges ehrenamtliches soziales Engagement« als Leiterin der studentischen Fachschaftsvertretung gelobt wurde.

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte das Ruth-Freise-Duo, das zum Anlass passende Titel wie »Wonderful world«, »Don’t know much about history...« nd »A lovely day« interpretierte.

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