14. Mai 2019, 22:33 Uhr

Erste Verglasungen in Basilikabögen eingesetzt

14. Mai 2019, 22:33 Uhr
Die ersten Verglasungen sind bereits eingesetzt. (Foto: Schepp)

Eigentlich war den Mitgliedern des Vereins Gießener Meisterkonzerte zugesagt worden, dass die Arbeiten zur Verglasung der Schiffenbergbasilika zum ersten Konzert der Saison am vergangenen Sonntag abgeschlossen sein würden. Doch dem war nicht so. Nun allerdings haben am Montag dieser Woche Arbeiter die ersten beiden Fenster in die Arkadenbögen eingesetzt, im Laufe der Woche folgen die restlichen Arbeiten. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass die Basilika nach jahrelanger Vorarbeit und monatelangem provisorischem Verschluss mit Plastikplanen nun endlich zum Ende dieser Woche mit den gläsernen Einsätzen vor Witterungseinflüssen geschützt sein wird.

Der Einbau war immer wieder verschoben worden, war ursprünglich schon für Mai 2017 vorgesehen. Doch es kam anders. »Die komplexe Einbausituation erforderte während der Planungs- und Fertigungsphase diverse Planungsanpassungen und statische Änderungen, zudem musste der Bauzeitenplan auch wegen der umfangreichen Befunde und der damit verbundenen aufwendigeren archäologischen Untersuchungen mehrfach verschoben werden«, erläutert Magistratssprecherin Claudia Boje.

Im Mai 2016 war mit den Vorarbeiten zum Einsetzen der Fenster begonnen worden. Die sieben Arkadenbögen - jeder rund drei Meter breit und fünf Meter hoch - wurden mit einem 3-D-Laserscann vermessen und in der Folge jeder einzelne Einsatz maßangefertigt. Denn in Bezug auf Bodengefälle und Kapitellhöhen ist jeder der Bögen unterschiedlich, zudem sollen die beiden äußeren Bögen mit abschließbaren Türen versehen werden. Alle sieben Glaseinsätze sind mit einem dezenten schwarzen Metallrahmen samt Lüftungsschlitzen versehen.

Der Auftrag für Lieferung und Montage der Verglasungselemente ging an die Firma Semcoglas aus Gießen. Die Metallbauarbeiten wurden von der Firma Ebersohn aus Hungen vorgenommen. Die Rohbauarbeiten/Fundamente wurden vom Bauunternehmen Friedrich-Wilhelm Jung aus Kleinlinden vorgenommen. Zuständig für die archäologische Grabungsüberwachung war die Wissenschaftliche Baugrund-Archäologie unter der Leitung von Prof. Claus Dobiat aus Marburg.

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