27. November 2017, 19:56 Uhr

Ein Zeppelin und Mäuse im Labyrinth

27. November 2017, 19:56 Uhr
Mit Schutzbrille und Fingerspitzengefühl extrahieren Kinder der Klasse 7d des LLG Orangenöl. (Foto: Schepp)

Einen selbst gebauten Zeppelin steuern – das war eine der Attraktionen des naturwissenschaftlichen Donnerstagabends am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium. Leonhard Bach aus der Klasse 7d hatte dieses etwa einen Meter lange und nur 60 Gramm schwere Luftschiff Zeppelin über drei Monate zu Hause gebaut und die Konstruktion im Rahmen seines Science-Scout-Projekts in der Schule vorgestellt.

Am MINT-Abend durften auch erwachsene Besucher noch einmal zu großen Kindern werden und den Zeppelin steuern. Etwa 500 Besucher waren zur Präsentation des LLG gekommen. MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und ist einer der Schwerpunkte des Gymnasiums. Das wurde am Donnerstag durch verschiedene Klassen und Projektgruppen auf eindrucksvolle Weise veranschaulicht.

Die Science-Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 hatten sich das »N« für Naturwissenschaften vorgenommen und zeigten Unterrichtsergebnisse zum Aufbau verschiedener Lebewesen. Mitmachexperimente erlaubten Besuchern, verschiedene Stoffgemische aufzutrennen und durch Destillation Orangenöl herzustellen. In den Science-Klassen erhalten Schüler am LLG ein fächerverbindendes Unterrichtsangebot und zusätzliche Stunden, die mit zwei Lehrkräften gleichzeitig besetzt sind. So soll ein problemorientiertes Arbeiten und eine entsprechende Förderung von Begabungen erleichtert werden. Das Lego-Roboter-Team der Jahrgangsstufe 9 präsentierte zusammen mit Modellbaukonstruktionen des Leonardo-Wahlunterrichts das »I« und das »T«. Mit dem »M« konnten sich alle Besucher durch ein ausführliches mathematisches Knobelangebot vertraut machen.

Begabungen fördern

Besonders umlagert waren die Wüstenrennmäuse von Thalea Menge und Sarah Bauer (7d). Die beiden Schülerinnen hatten das Verhalten dieser Rennmäuse in einem eigens konstruierten Labyrinth studiert. Ihre Studien bildeten eine der ebenfalls präsentierten Arbeiten, die im Rahmen von »Gießener Jugendliche forschen« in Kooperation mit der Herrmann-Hoffmann-Akademie der Justus-Liebig-Universität entstanden waren.

Zaubereien des Physikkurses der Abiturstufe unter Leitung ihres Lehrers Dr. Carsten Rührup und die kulinarische Versorgung durch die Eltern der Science-Klassen rundeten den gelungenen MINT-Abend ab, über den sich nicht nur Schulleiterin Antje Mühlhans und Fachbereichsleiter Matthias Storck hocherfreut zeigten.

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