04. September 2018, 21:58 Uhr

Dreimal offene Pforten

04. September 2018, 21:58 Uhr

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto »Entdecken, was uns verbindet«. Der Schiffenberg ist sicher ein Ort, der seit Generationen die Menschen aus Gießen und Umgebung verbindet. Die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Gießen bietet daher am Sonntag, 9. September, zwei Führungen in der Basilika auf dem Schiffenberg an. Gästeführerin Dagmar Klein erwartet Interessierte um 11 und 13 Uhr. Am Nachmittag wird der Verein Ehrenamt zu den üblichen Öffnungszeiten bereitstehen (14 bis 18 Uhr).

Derzeit sind die Arkadenbögen wieder geöffnet, in Vorbereitung auf den Einbau der Glasscheiben, der im Herbst erfolgen wird. Neben Architektur und Geschichte wird die Referentin auch Restaurierungsmaßnahmen beschreiben. Dabei helfen die in der Basilika aufgehängten Informationstafeln.

Gemeinsam mit den beiden Kirchengemeinden Johannes- und Lukas beteiligt sich auch der Förderverein der Johanneskirche am Tag des offenen Denkmals. Am Sonntag öffnet die Johanneskirche ihre Pforte. Neben der Mitgestaltung des Programms ab 14 Uhr durch die beiden Mitglieder des erweiterten Vorstands des Fördervereins Johanneskirche, Axel Pfeffer und Gottfried Cramer, wird der Verein auch mit einem Info-Stand vertreten sein und über seine Arbeit, Ziele und die Möglichkeiten der Mitgliedschaft informieren.

Schlammbeiser in der Kirche

Los geht es um 10 Uhr mit einem Gottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee. Um 14 Uhr berichtet Friedhelm Grabowski über die Renovierung der Johanneskirche, um 14.20 Uhr folgt der Vortrag von Gottfried Cramer über den Altar, um 14.30 Uhr erzählt Axel Pfeffer, was den Schlammbeiser und die Johanneskirche verbindet, um 15 und 16 Uhr lädt Hedi Steil zu Kirchenfenster-Rundgängen ein, Samuel Koerber und Josua Velten machen um 15.30 Uhr Klaviermusik, Kantor Christoph Koeber bietet um 16.30 Uhr eine Orgelführung an und um 18 Uhr endet der Tag mit Evensong – Musik für Chor und Orgel aus England mit dem Jugendchor der Johanneskirche.

Auch der Untere Hardthof beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals und bietet am Sonntag Führungen durch Mitglieder des Vereins Unterer Hardthof an. Die Bewohner haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen, die den Erhalt und die kulturelle Nutzung der um 1900 auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Textor errichteten Anlage zum Ziel hat. Der Sonntag startet um 11 Uhr mit einer Jazz-Matinée und einer Literaturlesung. Ab 14 Uhr geht das Hardthoffest in den Tag des offenen Denkmals über. In Führungen über den Hardthof um 14 Uhr (bei Bedarf kann die Führung um 15.30 wiederholt werden) erfahren Besucher Interessantes über die Geschichte der ehemaligen Brauerei von Georg Bichler. Ausstellungen und Brauereikeller sind an diesem Sonntag bis 17 Uhr geöffnet.

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