01. September 2019, 18:41 Uhr

Dreifach Grund zu feiern

01. September 2019, 18:41 Uhr
Die Lebenshilfe feierte mit vielen Gästen gleich dreifach Geburtstag. (Fotos: hpb)

Die Lebenshilfe Gießen hatte in diesem Jahr gleich mehrere Gründe zum Feiern: ihren 60. Geburtstag, 25 Jahre Oldtimer-Spendenaktion und das 20-jährige Bestehen der Sophie-Scholl-Schule. Dazu hatte sich die Lebenshilfe für die Zeit von Mai bis September ein vielfältiges Programm ausgedacht. Landrätin Anita Schneider sowie die beiden Limeswerkstatt-Mitarbeitenden Fabienne Faust und Matthias Roth gaben dem Lebenshilfe-Geburtstag als Schirmherren mit und ohne Behinderung ihr Gesicht.

Am Samstag fanden in der Limeswerkstatt der Jubiläums-Festakt und das jährliche Sommerfest der Lebenshilfe statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sozialverbänden gratulierten, darunter Schirmherr Matthias Roth, Dr. Andreas Jürgens (Erster Beigeordneter des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen), Hans-Peter Stock (Sozialdezernent Landkreis Gießen), Ralf Rauch (Vorstand Bundesvereinigung Lebenshilfe) und Jakob Kandel (Stadtrat Pohlheim).«60 Jahre ist kein Alter. Wir fühlen uns immer noch jung, voller Ideen und Tatendrang wie zur Zeit unserer Gründung«, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende Maren Müller-Erichsen zur Begrüßung. Der Leitsatz »Nicht »Ja, aber...!« sondern »Warum eigentlich nicht?« begleitet die Lebenshilfe unverändert heute und in Zukunft.

1959 konnte sich noch niemand so richtig vorstellen, wie sich die Lebenshilfe und die Inklusion von Menschen mit Behinderung entwickeln würde. Davor gab es die Unterstützung behinderter Menschen hauptsächlich in stationären Einrichtungen. Beim Blick zurück wird deutlich, was die Lebenshilfe Gießen in den vergangenen Jahren aufgebaut und erreicht hat. Seit 60 Jahren ist sie gewachsen und gewachsen und hat immer wieder ein hohes Innovationspotenzial gezeigt. Sie hat sich zu einem Aushängeschild der Inklusion und der sozialen Verantwortung hier in Mittelhessen entwickelt und betreut heute rund 2800 Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus ist sie heute mit etwa 1300 Beschäftigten in 40 Einrichtungen einer der größten Arbeitgeber in der Region und hat sich als zuverlässiger Partner der lokalen Wirtschaft einen Namen gemacht. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir hier so gute Strukturen und Netzwerke für ein inklusives Miteinander haben, auch wenn in manchen Bereichen noch Hindernisse ausgeräumt werden müssen.

Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald richtete seinen Blick nach vorne. Im Mittelpunkt der Arbeit der Lebenshilfe stehen auch künftig immer Menschen mit Behinderung, ob jung, ob alt, mit geistigen, körperlichen oder psychischen Handicaps. Ihre Lebenssituation und den Alltag weiter zu verbessern, bleibt das Ziel. Dazu gibt es neue Konzepte, beispielsweise für inklusive Wohngemeinschaften und Kindertagesstätten.

Nach dem Festakt begann mit Beteiligung der Polizei ein fröhliches Sommerfest auf dem Gelände der Limeswerkstatt. Für ein vielfältiges Programm sowie Essen und Trinken war bestens gesorgt.

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