24. Oktober 2019, 22:08 Uhr

Dienstreisen nach China: JLU warnt vor App WeChat

24. Oktober 2019, 22:08 Uhr

Die Justus-Liebig-Universität warnt ihre Bediensteten vor der chinesischen App WeChat. Das erklärte JLU-Vizepräsident Prof. Michael Lierz im Senat. Der Hinweis sei als E-Mail-Rundschreiben an alle Uni-Mitarbeiter gegangen.

Vor oder bei Dienstreisen nach China würden viele Betroffene von den Gastgebern aufgefordert, den in China dominierenden Messengerdienst auf dem Handy zu installieren. Doch die Daten seien kaum geschützt. Man müsse davon ausgehen, dass chinesische Behörden Zugriff darauf haben. Darauf weist das Kleingedruckte beim Herunterladen ausdrücklich hin.

Die JLU rät, auf den Einsatz dieser App zu verzichten. Falls das nicht möglich sei, etwa weil sie für die Kommunikation vor Ort nötig ist, solle man ein Gerät nutzen, auf dem keine anderen sensiblen Daten gespeichert sind.

Laut dem Internetlexikon Wikipedia hat WeChat täglich durchschnittlich über 960 Millionen Nutzer (Stand 2017), davon mindestens 100 Millionen außerhalb Chinas. Weil der im Westen weit verbreitete Dienst WhatsApp in China gesperrt ist, nutzen dorthin Reisende häufig auch WeChat, um mit den Freunden zu Hause zu kommunizieren. Auch diese müssen dafür die App herunterladen.

Schlagworte in diesem Artikel

  • App
  • Gießen
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Wikipedia
  • Gießen
  • Karen Werner
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos