10. Januar 2012, 17:58 Uhr

Die Tempo-30-Schilder im Anneröder Viertel bleiben

Gießen (mö). Seit Oktober ist die Umgestaltung der Licher Straße abgeschlossen, aber noch immer stehen im Anneröder Viertel die Tempo-30-Schilder. Die Geschwindigkeitsbegrenzung, die zunächst nur wegen der Umleitungsstrecke für Fasanenweg, Anneröder Weg und H.-Fourier-Straße eingeführt worden war, bleibt bestehen.
10. Januar 2012, 17:58 Uhr
Dabei bleibt es: Tempo 30 gilt im Anneröder Viertel auch künftig. (Foto: Schepp)

Dies bestätigte am Montag der städtische Verkehrskoordinator Ralf Pausch. Er verwies auf einen alten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, wonach im Anneröder Viertel Tempo 30 gelten soll. Die Baustelle Licher Straße und die Einrichtung der Umleitungsstrecke durch das Wohnviertel hätten vor Jahresfrist die Möglichkeit geboten, diesen Beschluss dauerhaft umzusetzen. Wie Pausch weiter erläuterte, werden die mobilen Tempo-30-Schilder durch feste ersetzt. Im gesamten Viertel stehe ohnehin ein Austausch der veralteten Verkehrsschilder an. Etwa 80 neue sollen installiert werden, darunter auch jene, die den Parkverkehr regeln.

Mit der dauerhaften Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 ist der Wegfall von Vorfahrtsstraße und eine flächendeckende Umstellung auf »rechts vor links« verbunden.

Bei den Bewohnern dürfte dies auf Zustimung stoßen, werden vor allem die breiten Straßen wie Fasanenweg und Anneröder Weg zu schnell befahren, obwohl Fußgänger, darunter viele Senioren und Kinder, diese Straße an vielen Stellen überqueren. In dem gesamten Wohngebiet gibt es nur einen Zebrastreifen, nämlich den vor dem früheren Lebensmittelmarkt am Fasanenweg.

Sanierung momentan kein Thema

Apropos Anneröder Viertel: Die nun schon seit fast 20 Jahren im Gespräch befindliche und grundlegende Sanierung einiger Wohnstraßen wie Rabenweg, Anger und Hasenpfad genießt bei der Stadt momentan keine Priorität. Im Investitionsprogramm stehen für die Jahre von 2013 bis einschließlich 2015 dafür nur 300 000 Euro zur Verfügung. Die Anwohner dieser reinen Wohnstraßen werden’s verschmerzen, denn sie müssten hohe Straßenbeiträge entrichten.

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