Stadt Gießen

Das Marburger Land genossen

Normalerweise geht es von Gießen zu einem Zielort oder von einen Startort nach Gießen, wenn die GAZ ihre sportliche Leserschaft zu Langstreckenfahrten einlädt. Bei dem langen Ritt für Genießer am letzten Sonntag waren dies ausnahmsweise anders. Denn Start und Ziel waren in Gießen. Knapp 98 Kilometer lang war die große Runde, bei der rund 650 Höhenmeter zu bewältigen waren. Vom Hassia-Gelände am Uferweg aus ging es im Lahntal bis Niederweimar und dann in einem großen Bogen nordwestlich um Marburg herum nach Wehrda. Dazwischen lag ein schwerer Anstieg hinauf in den Marburger Stadtwald. Entlang von Lahn und Ohm rollten die 29 Radler bequem zur Stippvisite im Schloss Rauischholzhausen. Dann wurde es noch einmal schwer, als in Richtung Süden der lange Anstieg auf den Höhenzug südlich des Lumdatals anstand. Die letzte Etappe von Nordeck-Winnen durch das Lumda- und das Lahntal nach Gießen stellte dann keine besonderen Anforderungen mehr.
29. August 2019, 22:11 Uhr
Guido Tamme

Normalerweise geht es von Gießen zu einem Zielort oder von einen Startort nach Gießen, wenn die GAZ ihre sportliche Leserschaft zu Langstreckenfahrten einlädt. Bei dem langen Ritt für Genießer am letzten Sonntag waren dies ausnahmsweise anders. Denn Start und Ziel waren in Gießen. Knapp 98 Kilometer lang war die große Runde, bei der rund 650 Höhenmeter zu bewältigen waren. Vom Hassia-Gelände am Uferweg aus ging es im Lahntal bis Niederweimar und dann in einem großen Bogen nordwestlich um Marburg herum nach Wehrda. Dazwischen lag ein schwerer Anstieg hinauf in den Marburger Stadtwald. Entlang von Lahn und Ohm rollten die 29 Radler bequem zur Stippvisite im Schloss Rauischholzhausen. Dann wurde es noch einmal schwer, als in Richtung Süden der lange Anstieg auf den Höhenzug südlich des Lumdatals anstand. Die letzte Etappe von Nordeck-Winnen durch das Lumda- und das Lahntal nach Gießen stellte dann keine besonderen Anforderungen mehr.

Die verbrauchten Energien ersetzten die Langstreckenradler im Restaurant »Lahngenuss«, wo Getränke und Speisen rasch serviert wurden.

Diese Tour »Marburger Land« war vor vielen Jahren schon mehrfach absolviert worden. Für die Neuauflage hatte Organisator Guido Tamme, der von »Besenfahrer« Andreas Weiß und Philipp Arnold IV. im Begleitfahrzeug unterstützt wurde, diesmal den kräftezehrenden Schlenker nach Amöneburg weggelassen.

Aber auch so war die landschaftlich reizvolle Rundtour kein Kinderspiel. Grund war die sengende Hitze, die für entsprechenden Durst sorgte: Pro Kopf wurden im Laufe des Tages fast 2,5 Liter Mineralwasser oder Apfelschorle nachgetankt.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Das-Marburger-Land-genossen;art71,622973

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