20. Februar 2018, 14:00 Uhr

Dating-App

Dank Gießener Blury-App: Große Liebe gefunden

Die Gießener Digitalagentur g.y.s.e. media blickt stolz auf ihre Dating-App. Mit ihrer Hilfe haben sich schon einige Dates ergeben. Bei diesen beiden hat es gefunkt.
20. Februar 2018, 14:00 Uhr
Patryk Kubocz und Stephanie Terbuyken haben sich über Blury gefunden und genießen hier ihr gewonnenes Vier-Gänge-Menü im Restaurant heyligenstaedt. (Foto: sag)

Knapp vier Monate ist es her, dass die kreativen Köpfe der Gießener Digitalagentur g.y.s.e. media mit Blury eine neuartige Dating-App auf den Markt gebracht haben. Pünktlich zum Valentinstag, dem Tag aller Verliebten, ziehen die Macher nun mit einem gewissen Stolz Bilanz. Denn nicht nur die »nackten« Zahlen stimmen, sondern es haben sich über Blury auch schon einige Paare gefunden. Eines davon erzählt seine Geschichte.

Es sind Patryk Kubocz und Stephanie Terbuyken, die sich via Blury gefunden haben. »Aus Langeweile« habe sie die App eines Abends auf ihrem Handy installiert, berichtet die 23-jährige Studentin der Erziehungswissenschaften. Beim Herumspielen und Ausprobieren sei sie dann sehr schnell auf das Profil von Patryk gestoßen.

 

Purer Zufall

Der 20-Jährige aus Schöffengrund (Lahn-Dill-Kreis) war nach eigenen Angaben durch eine Werbeanzeige auf Facebook auf Blury aufmerksam geworden. »Ich dachte mir, das kann man ruhig einmal ausprobieren«, sagt Kubocz, der an der Justus-Liebig-Universität Fachjournalistik-Geschichte studiert. Beide waren nicht unbedingt auf der Suche nach einem Partner, vielmehr lockte sie die spielerische Aufmachung von Blury.



Bei der App geht es nicht um den ersten optischen Eindruck einer Person, sondern vor allem um Schlagfertigkeit, Interessen und den Charakter: Das Profilbild eines Nutzers wird zunächst nur verschwommen angezeigt. In spielerischen Fragerunden nähern sich die Gesprächspartner einander an.

Lehnt einer die Antwort des Gegenübers ab, ist das Spiel vorbei, noch bevor es zum Flirt werden kann: Die Sicherheit und anfängliche Anonymität der Nutzer sind Punkte, die den Erfindern am Herzen lagen und Blury von anderen Dating-Apps abheben.

 

Sich spielerisch annähern

»Es war der spielerische Ansatz, der mich überzeugt hat«, sagt Kubocz, der bereits mit Tinder Erfahrungen gesammelt hat. Dazu sagt er: »Das ist doch blöd, man wischt sich von einem Bild zum nächsten und erfährt gar nichts über die Person«.

Kommen zwei Flirtpartner durch alle drei Fragerunden, können sie zum Chatten übergehen. Während der Fragerunden wird das zunächst verwaschen angezeigte Bild immer deutlicher.

Ein System, das offenbar funktioniert: »Wir wissen von einigen Paaren, die sich über die App gefunden haben«, sagt Erkan Yaglu von g.y.s.e. media. Und offenbar funktioniert das System wirklich gut: »Ich hatte die App gerade einmal einen Abend lang auf dem Handy, als ich auf Patryk gestoßen bin«, sagt Stephanie Terbuyken, die aus Dortmund stammt und zum Studium nach Gießen kam.

Bei ihrem Freund waren es zwei Wochen. »Die Chemie zwischen uns hat einfach gleich gestimmt«, sagen beide. Das erste Treffen folgte, sie gingen zusammen essen und zogen durch Bars, schließlich funkte es.

 

Vier-Gänge-Menü am Valentinstag

Als Dankeschön für ihre Bereitschaft, Blury auszuprobieren und nun die eigene Geschichte zu erzählen, durfte das frisch verliebte Paar am Valentinstag ein Vier-Gänge-Menü im Gießener Restaurant heyligenstaedt genießen.

Via Facebook und mittels Newsletter hatten die Blury-Macher nach dem ersten Blury-Paar gesucht und dabei das exklusive Dinner verlost. Die Initiatoren sind jedenfalls zufrieden: »Es ist schön zu sehen, dass man eine Idee hatte, an deren Umsetzung man sehr lange gearbeitet hat und dass sie tatsächlich so funktioniert, wie man es sich gedacht hat«, freut sich Phillip Eisenreich vom Blury-Team.

Zusatzinfo

Hohe Erfolgsquote

Blury hat in den ersten Monaten 7329 Nutzer gewonnen, 7829-mal wurde die App auf Smartphones heruntergeladen. Es entstanden 29 605 Flirts, es wurden bereits 891 332 Nachrichten gesendet. Die sogenannten Matches, die »Treffer«, lagen bei 44 058. Die Erfolgsquote in allen drei Spielrunden liegt jeweils bei über 90 Prozent.

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