18. Juni 2019, 22:07 Uhr

Bericht zu Chancengleichheit in der Stadtverwaltung

18. Juni 2019, 22:07 Uhr

Das Amt für Informationstechnik erwägt Computerschulungen speziell für Mitarbeiterinnen. Das »Café Queer« im Jokus bietet jungen Menschen Unterstützung beim Umgang mit ihrer sexuellen Orientierung. Die Berufsfeuerwehr nimmt nicht nur am Girls’ Day teil, sondern bietet viermal jährlich Hospitationstage für Frauen. Vielfältige Aktivitäten zur Gleichstellung von Männern und Frauen in der Stadtverwaltung listet der erste »Aktionsplan Chancengleichheit« auf, den die Gleichstellungsbeauftragte Friederike Stibane im Sozialausschuss vorgelegt hat.

Nicht nur Girls’ Day

Auf über 100 Seiten dokumentieren fast alle 32 städtische Dienststellen, was sie getan haben und planen, um faire Teilhabe zu ermöglichen und Stereotype abzubauen. Zwar ist der Hintergrund der Beitritt zur »Europäischen Charta für Gleichstellung auf lokaler Ebene«, den das Stadtparlament 2013 beschlossen hat. Aber auch mögliche Diskriminierung aus anderen Gründen - etwa Behinderung, Migration, Alter oder Religion - wurde aufgenommen, erläutert Stibane. Es gehe nicht um interne Arbeitsbedingungen, sondern um Öffnung für Bürgerinnen und Bürger. Die Stadtverwaltung wolle »moderner Dienstleister bei der Gestaltung der Stadt zum inklusiven Ort« sein. Der Aktionsplan trage zur Sensibilisierung bei. Im Zwei-Jahres-Rhythmus solle er überprüft und fortgeschrieben werden.

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