03. Dezember 2017, 20:17 Uhr

Baugesellschaft für Feuerwehrstützpunkt

03. Dezember 2017, 20:17 Uhr
Bauplatz des Feuerwehrstützpunkts in früheren US-Depot. (Foto: Schepp)

Zum Bau des Gefahrenabwehrzentrums im ehemaligen US-Depot haben die Stadt und der Landkreis Gießen eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Der Gründungsvertrag wurde dieser Tage von den Verantwortlichen der beiden Gebietskörperschaften unterzeichnet. Vorausgegangen war das positive Votum des Kreistags und der Stadtverordnetenversammlung in deren November-Sitzungen.

Die jetzt ins Leben gerufene Gesellschaft ist eine sogenannte »Innengesellschaft«, die nach außen nicht wirtschaftlich in Erscheinung tritt. Vielmehr regelt sie die personelle und finanzielle Abwicklung der Bauphase und sorgt für eine gerechte Aufteilung der Kosten zwischen den beiden Partnern. Die Gesellschaft soll möglichst geringen zusätzlichen Aufwand verursachen und greift auf die beim jeweiligen Partner vorhandene Logistik zurück. Die Gründung der Gesellschaft muss jetzt noch von der Aufsichtsbehörde, dem Regierungspräsidium Gießen, genehmigt werden.

Wie Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider betonen, könne damit der Übergang von der Planungs- in die Bauphase reibungslos erfolgen. Die faire Aufteilung der Baukosten sei durch das Vertragswerk gewährleistet. Im Betrieb werde das Zentrum ein Gewinn für beide Beteiligten sein.

Das interkommunale Pilotprojekt »Gefahrenabwehrzentrum Gießen« ist hessenweit einmalig. Es vereint unter einem Dach die Gießener Berufsfeuerwehr, die Abteilung Gefahrenabwehr des Landkreises, ein Feuerwehrtechnisches Zentrum und die Zentrale Leitstelle für Rettungsdienst, Katastrophen- und Brandschutz. Nach jetziger Zeitplanung soll noch in diesem Jahr der Bauantrag gestellt werden. Baubeginn ist für Herbst 2018 vorgesehen.

Nach dem letzten Stand entfallen von den angesetzten 28,8 Millionen Euro 15,2 auf die Stadt und 13,6 auf den Kreis, darin enthalten sind bereits Landeszuschüsse in Höhe von rund vier Millionen Euro.

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