10. Juni 2018, 18:52 Uhr

Ausflug in den Wilden Westen

10. Juni 2018, 18:52 Uhr
Mit Gitarre und Tröte sorgte Karsten Teich für das richtige Wild-West-Feeling. (rha)

Normale Cowboys heißen Bill oder Jim, reiten auf Pferden und haben keine Angst. Cowboy Klaus ist kein normaler Cowboy. Er geht zu Fuß, gruselt sich im Dunkeln und trinkt lieber Bohnenkaffee auf seiner Farm »Kleines Glück«, statt durch die Prärie zu reiten. Zum Abschluss der Bilderbuchtage stellte Autor und Illustrator Karsten Teich auf Einladung des Vereins »Mentor – Die Leselernhelfer« am Sonntag in der Galerie 23 seinen sympathischen Helden vor und legte sich dafür mächtig ins Zeug: Singend, lesend und zeichnend entführte er sein Publikum in den Wilden Westen.

»Kennt ihr euch denn da aus?«, fragte Teich seine Zuhörer. Die nickten zögerlich, mussten sich aber keine Sorgen machen. Der Autor frischte das Wild-West-Wissen rasch wieder auf. Schnell skizzierte Teich einen Cowboy mit Hut, Halstuch und Lasso samt Kaktus und Sonne im Hintergrund und zeigte ein paar Bilder von wilden Pferden und weiten Landschaften. Mit Gitarren- und Trötenklängen wurde dazu im Nu die passende musikalische Atmosphäre gezaubert.

Auch als Teich drei Cowboy-Klaus-Geschichten vorlas, kamen Spezialeffekte zum Einsatz, bei denen der Autor das Publikum miteinbezog. Mit den Füßen stampfend galoppierten die Zuhörer durch die Prärie. Ab und an traute sich jemand, laut »Yee-haw« zu rufen. Die Bilder von Cowboy Klaus‹ Farm präsentierte Teich nebenbei an der Leinwand. So nahm das Publikum unmittelbar an den Abenteuern teil.

Bevor Cowboy Klaus spannende Dinge erleben kann, muss er sich jedoch aus dem Kaktuswald befreien, der rund um seine Farm wächst. Dort ist vor lauter Stacheln kein Durchkommen. Immerhin bleiben so die Banditen und Kojoten draußen – Cowboy Klaus und Schwein Lisa können ihr Zuhause umgekehrt aber auch nur mit Taucherglocke verlassen. Erst ein Rasierer schafft Abhilfe: Die Kakteen bleiben stehen, pieksen glatt rasiert aber nicht mehr.

Endlich ist der Weg auf die Farm frei, und Cowboy Klaus kann – wie es sich für einen Cowboy gehört – Kühe zum Vorstellungsgespräch einladen. So zieht die Kuh Rosi aus der Schweiz bei Klaus und Lisa ein. Gemeinsam erleben die Drei in den weiteren Bänden viele Abenteuer. Zu den bekannteren davon zählt zum Beispiel die Geschichte »Cowboy Klaus und das pupsende Pony«, die Teich als Film vorführte. Bei der Fragerunde verriet der Autor, dass sich die Cowboy-Klaus-Fans auf weitere Abenteuer freuen können.

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