05. September 2018, 22:14 Uhr

Aus den Hochschulen

05. September 2018, 22:14 Uhr

Experte für Digital Business – Prof. Nils Madeja hat die Arbeit an der Technischen Hochschule Mittelhessen aufgenommen. Am Fachbereich Wirtschaft in Gießen setzt er innerhalb der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre einen Schwerpunkt auf Digital Business. Nils Madeja absolvierte zunächst ein ingenieurwissenschaftliches Studium an der Universität Kiel. Im Studiengang Elektrotechnik legte er dort 1999 die Diplom-Prüfung ab. Als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ging er anschließend für zwei Jahre nach Japan. Dort entstand sein erster beruflicher Kontakt mit Electronic Commerce. Die Hinwendung zur Ökonomie setzte er mit seiner Promotion im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WHU – Otto Beisheim School of Management fort. In seiner Dissertation zum Dr. rer. pol. untersuchte er »Erfolgsfaktoren im Electronic Business«. Beruflich war er danach als Unternehmensberater tätig. Vor seinem Wechsel an die THM engagierte er sich als Investment-Manager und Partner im Bereich Venture Capital. Bei seiner Arbeit an der THM steht für ihn die Frage im Mittelpunkt, wie Firmen datenbasierte Wertschöpfung betreiben können.

Diskussionspapier zur Migrationspolitik – Das Team des an der Justus-Liebig-Universität angesiedelten Forschungsprojekts REMAP (Human Rights Challenges to European Migration Policy) hat ein Diskussionspapier veröffentlicht, das zentrale Thesen zu menschenrechtlichen Konfliktfeldern der europäischen Migrationspolitik und ihrer Bewältigung benennt. Die Fachöffentlichkeit ist eingeladen, sich mit Anregungen und Kritik zu dem in deutscher und englischer Sprache erschienenen Papier an der Diskussion zu beteiligen. Das Papier ist zu finden unter www.migrationundmenschenrechte.de. Das REMAP-Team, bestehend aus Prof. Jürgen Bast (Projektleiter), Dr. Frederik von Harbou (wissenschaftlicher Projektkoordinator) und Dr. Janna Wessels (sämtlich Mitglieder der Forschungsgruppe »Migration und Menschenrechte« der JLU), erstellt von Anfang 2018 bis Mitte 2020 eine wissenschaftliche Studie zu den »Menschenrechtlichen Herausforderungen für die europäische Migrationspolitik«. Diese soll die menschenrechtlichen Grenzen und Gestaltungsaufträge der EU-Migrationspolitik systematisch neu vermessen und anwendungsbezogen aufbereiten. Gefördert wird REMAP durch die Stiftung Mercator.

Exkursion voll Energie – In das rheinische Braunkohlerevier führte eine dreitägige Exkursion des Gießener Fachbereichs Maschinenbau und Energietechnik der TH Mittelhessen. Unter der Leitung von Prof. Stefan Lechner bekamen elf angehende Ingenieure einen Einblick in die Praxis der industriellen Energiewirtschaft und -technik. Zum Programm gehörte ein Besuch des Tagebaus Garzweiler. Dort baut eine Tochtergesellschaft des RWE-Konzerns pro Jahr fast 40 Millionen Tonnen Braunkohle ab. Wie die Kohle zur Energiegewinnung genutzt wird, erfuhren die Studenten in Niederaußem. Das dortige Kraftwerk hat eine Leistung von 3,4 Megawatt. Damit ist es in Deutschland die Nummer zwei. Eine andere Technik der Energiegewinnung lernten die Besucher im Kraftwerk Lausward, das überwiegend Erdgas als Brennstoff nutzt, kennen. (Foto: pm)

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