16. August 2018, 21:58 Uhr

Aus den Hochschulen

16. August 2018, 21:58 Uhr
C. Kilchert

Forschung zu Zellen und Stress – Grundlegende biologische Prozesse wie Wachstum, Zelldifferenzierung und die Anpassung an wechselnde Umweltbedingungen bedürfen der koordinierten Expression Tausender Gene. Dabei wird die genetische Information über Ribonukleinsäuren (RNAs) in Proteine umgesetzt und so für die Zelle nutzbar gemacht. Mit den Mechanismen, die es Zellen ermöglichen, die RNA-Stabilität im Zellkern zu regulieren und damit die Genexpression schnell und wirksam wechselnden Bedingungen anzupassen, beschäftigt sich eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Institut für Biochemie der Justus-Liebig-Universität. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Nachwuchsgruppe »Substratspezifität des nukleären RNA-Exosoms« unter der Leitung von Dr. Cornelia Kilchert im Rahmen ihres renommierten Emmy-Noether-Programms ab August 2018 für fünf Jahre mit rund 1,5 Millionen Euro. Das Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eröffnet besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Benannt wurde es nach der Mathematikerin Emmy Noether (1882–1935). Weitere Infos unter www.uni-giesssen.de. (Foto: pm)

Runder Tisch bei StudiumPlus – Eine wichtige Aufgabe für Schulen ist die Berufs- und Studienorientierung. Das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), StudiumPlus, sucht immer nach neuen Wegen, sein Angebot bei Schülern bekannt zu machen. Für beide Seiten positiv sind daher die 38 Schulkooperationen, die StudiumPlus mittlerweile unterhält. Ein Baustein dieser Kooperationen ist der regelmäßige runde Tisch, zu dem Vertreter der Schulen zusammenkommen. 25 Teilnehmer von Schulen aus drei mittelhessischen Landkreisen waren nun bei StudiumPlus, um sich über neue Entwicklungen zu informieren und miteinander auszutauschen. Die Kooperationen dienen dazu, die dualen Studiengänge an den Schulen bekannter zu machen und den Schülern die Gelegenheit zu geben, in die Hochschule hineinzuschnuppern. Eine wichtige Rolle spielen auch die Schulbotschafter – Studierende, die an ihre ehemaligen Schulen gehen, um dort »auf Augenhöhe« zu informieren. Im Zentrum dieses runden Tisches stand das Thema Digitalisierung. Dieses werde bei StudiumPlus intensiv in Angriff genommen, erläuterte Christian Schreier. Der Geschäftsführer des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus (CCD) – des Vereins, in dem die über 770 Partnerunternehmen zusammengeschlossen sind – gab den Gästen einen Überblick darüber, wie StudiumPlus seine Studierenden fit für die digitale Zukunft in den Unternehmen macht. Weitere Information unter www.studiumplus.de.

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