07. September 2008, 20:06 Uhr

Auf dem Wochenmarkt war auch für musikalische Unterhaltung gesorgt

Gießen (elo). Die Besucher des Gießener Wochenmarkts durften sich am Samstag ausnahmsweise einmal zwei Stunden länger als sonst üblich für ihren Bummel entlang der Stände und Geschäfte Zeit nehmen.
07. September 2008, 20:06 Uhr

Gießen (elo). Die Besucher des Gießener Wochenmarkts durften sich am Samstag ausnahmsweise einmal zwei Stunden länger als sonst üblich für ihren Bummel entlang der Stände und Geschäfte Zeit nehmen. Zu verdanken hatten sie dies der vierten Auflage des Wochenmarktquartierfests, zu dem vom Aufbau der Marktstände am frühen Morgen um sieben Uhr bis nachmittags um 16 Uhr gemeinsam die Marktbeschicker, das BID Marktquartier, das städtische Kulturamt und Wiesel Events eingeladen hatten. Trotz schlechten Wetters und immer wieder einsetzender Regenschauer war das Fest gut besucht. Zwischen Obst und Gemüse, den Geruch von Gegrilltem, Gebackenem und Gewürzen in der Nase, luden einige zusätzliche Stände zum Verweilen und für ein Schwätzchen ein. Oder man ließ sich an einem der Tische nieder, um in aller Ruhe alleine, mit der Familie oder mit Freunden ein Glas Wein und leckere Häppchen zu genießen.

Auch für musikalische Unterhaltung und ein kulturelles Rahmenprogramm war gesorgt. Den ganzen Tag über unterwegs waren die drei »Street Paraders« , die - alle gekleidet in einen roten Frack und schwarzen Zylinder - mit ihrem Dixieland-Jazz einen Hauch der berühmten Bourbon Street in New Orleans verströmten. Artistisches Geschick bewiesen die Künstler des Stelzentheaters »Circolo«, die wie die zwei Solo-Künstler Phönix und Ikarus, beide zusätzlich mit vier Meter Spannweite messenden Flügeln und Federrobe ausgestattet, auf Stelzen zwischen den Passanten wandelten und Gutscheine der im Marktquartier ansässigen Geschäfte verteilten. Monsieur Schaplie mit seiner lebensgroßen Marionette Claire und der Narrenkai, der die Wochenmarktbesucher mit seinen Kunststücken begeisterte, waren weitere Beitragende.

Aber auch die Marktbeschicker hatten sich für diesen Tag einige besondere Attraktionen einfallen lassen. So verkauften am Stand von Lieselotte Haupt aus Hüttenberg-Hochelheim ihre fünf Enkelinnen Jana, Karolin, Kathleen, Kathrin und Philin insgesamt 120 Liter frisch gepressten Apfelsaft und frisch gebackenen Apfelkuchen. Während letzterer bereits zum Mittag ausverkauft war, sollte auch der Apfelsaft nur bis zum frühen Nachmittag reichen. Die fünf Mädchen trugen allesamt verschiedene Hüttenberger Trachten, was zusätzlich Kunden an ihren Stand lockte. (Fotos: elo)

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