02. Mai 2014, 20:08 Uhr

Ab August entsteht »Monroe Park«

Gießen (pd). Im Sommer vergangenen Jahres hat die Wohnbau-Genossenschaft einen Investor für ihr Grundstück zwischen Kapellen- und Monroestraße gesucht, im Herbst hat die Genossenschaft gemeinsam mit dem Gießener Unternehmen BauWerk ein Bebauungskonzept für sieben Stadtvillen an der Rödgener Straße vorgelegt.
02. Mai 2014, 20:08 Uhr
Wird in wenigen Wochen abgerissen: Die ehemalige US-Kirche an der Rödgener Straße. Auf dem Gelände entsteht der »Monroe Park« mit 66 Wohneinheiten. (Foto: Schepp)

Mittlerweile hat BauWerk einen festen Zeitplan für den Bau von 66 Wohneinheiten auf dem rund 14 000 Quadratmeter großen Gelände entwickelt. im »Monroe Park« wird es Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie Penthäuser in einer Größenordnung zwischen 63 und 126 Quadratmetern geben. Ende Mai sollen mit dem Abriss der ehemaligen US-Kirche und dem Beginn von Kanal- und Straßenarbeiten die ersten sichtbaren Zeichen für das neue »grüne Wohnquartier« geschaffen werden, sagte Dr. Alexander Saring von BauWerk im Gespräch mit der Gießener Allgemeinen Zeitung. Der Geschäftsführer der Gesellschaft für Projektberatung und Baumanagement kündigte für August den Baubeginn des neuen Quartiers unter dem Motto »Wohnen im Park« an. Mit dem Abschluss des Bauprojekts rechnet er Ende 2015. Allein durch die Mund-zu-Mund-Propaganda gebe es eine große Nachfrage nach den Wohnungen, die im mittleren Preissegment liegen. Offizieller Verkaufsstart, so Saring, ist aber erst in der kommenden Woche.

In die Planung einbezogen ist die über Jahrzehnte gewachsene, parkähnliche Umgebung der ehemaligen US-Siedlung. Der alte Baumbestand soll erhalten und zusätzlich eine größere Zahl neuer Bäume gepflanzt werden, kündigte Saring an. »Naturnah Wohnen in der Stadt« stehe als Idee über dem Projekt. Der Geschäftsführer erwähnte landschaftsplanerische Sichtachsen, die durchdachte Gliederung der Fassade, Raumaufteilung und Deckenhöhen sowie die Wahl von Farben und Materialien. Die Terrassen seien »sehr gut möblierbar«, in jede Wohnung bodentiefe Glasfensterfronten integriert. Sämtliche Wohnungen seien mit Fahrstuhl erreichbar. Auf Wunsch bestehe die Möglichkeit, Wohneinheiten barrierefrei anzubieten. Zur Verfügung stehe ferner eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen – teilweise als Tiefgaragen und Garagen. Saring verwies ferner auf den Autobahnanschluss in unmittelbarer Nähe sowie die Bushaltestelle direkt am Grundstück.

Das Projekt erfülle moderne Energiesparstandards (KFW 70). Gerade im Hinblick auf bereits in der Vergangenheit erfolgreich umgestaltete Bereiche der Marshall-Siedlung werde der »Monroe Park« zu einer weiteren städtebaulichen Aufwertung und Weiterentwicklung des Wohngebietes führen, da so die soziale Infrastruktur des Stadtteils erhalten und positiv gestaltet werde, betonte Saring.

An Rödgener Straße sollen sieben Stadtvillen entstehen

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