06. Juli 2017, 21:06 Uhr

Ästhetik in unserer hyperperformativen Zeit

06. Juli 2017, 21:06 Uhr
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Aus der Redaktion
Tzveta Sofronieva

Gießen (pm). Gemeinsam mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa, dem Institut für Slavistik und dem Historischen Institut der Liebig-Universität begrüßt das Literarische Zentrum am Montag, 10. Juli, um 20 Uhr im KiZ (Kongresshalle) die bulgarische Dichterin Tzveta Sofronieva. Sie wird an diesem Abend aus ihren Gedichten lesen und im anschließenden Gespräch mit Anne Seidel über ihre Lyrik sprechen. Der Eintritt ist frei.

In den Gedichten von Tzveta Sofronieva spüren wir, dass wir prinzipiell nichts Statisches, sondern immer nur Interaktionen und Bewegungen beobachten können. Die Autorin sucht nach einer Ästhetik in unserer hyperperformativen Zeit, die eine Schnittmenge von Dichtung und Wissenschaft bildet, von Einsamkeit und Zugehörigkeit, von Neugier auf und Narrativen über die Welt. Sie setzt sich mit dem menschlichen Geltungsdrang und der Verantwortung für das Selbst auseinander.

Tzveta Sofronieva, 1963 in Sofia (Bulgarien) geboren, schreibt neben Gedichten auch Erzählungen, Essays, wissenschaftliche Artikel und Theaterstücke. Sie studierte zunächst Physik und Philosophie, später dann Poesie bei dem Literatur-Nobelpreisträger Iosif Brodskij (Joseph Brodsky). 2009 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Seit 1992 lebt sie vorwiegend in Berlin. Sie schreibt auf Deutsch, Bulgarisch und Englisch. (Foto: pm)



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